Management-Tipp des Tages 15.01.2020

So wächst man durch Meditation über sein Ego hinaus

Unser Ego kann uns daran hindern, eine gute Führungspersönlichkeit zu sein. Denn wenn unser Ego bedroht ist, halten wir zu lange an vergangenen Entscheidungen fest, reagieren defensiv auf negatives Feedback und werden emotional in Situationen, in denen wir uns eigentlich rational verhalten sollten.

Zum Glück gibt es eine gute Strategie dagegen: Achtsamkeitsmeditation versetzt uns in die Lage, Situationen objektiver zu betrachten und tiefere Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen.

Also nehmen Sie sich vor, jeden Tag eine Zeitlang zu meditieren. Suchen Sie sich dazu ein ruhiges Plätzchen, setzen Sie sich bequem auf einen Stuhl oder ein Kissen und stellen Sie Ihren Wecker auf 5 bis 25 Minuten.

Dann fangen Sie einfach an, Ihre Atmung zu beobachten. Versuchen Sie innerlich auf Distanz zu Ihren Gedanken zu gehen und ein Gefühl innerer Offenheit zu entwickeln.

Die positiven Auswirkungen dieser Meditation können Sie den ganzen Arbeitstag über nutzen: zum Beispiel, indem Sie sich mit ein paar bewussten Atemzügen beruhigen, bevor Sie einen Konferenzraum betreten oder Ihre E-Mails öffnen.

Oder praktizieren Sie in schwierigen Situationen einfach eine Art Kurzform Ihrer Achtsamkeitsmeditation: Wenn Sie zum Beispiel in einem Meeting sitzen, konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung und achten darauf, ob Sie gerade im Begriff sind, irgendetwas zu persönlich zu nehmen. Schon ein paar Atemzüge können Ihnen helfen, sich aus dem Griff Ihres Egos zu befreien.


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