Management-Tipp des Tages 15.03.2019

Starke Führungspersönlichkeiten stehen zu ihren Schwächen

Wie wird man zu einer starken Führungspersönlichkeit? Eine Eigenschaft, die dabei häufig übersehen wird, ist Bescheidenheit. Die besten Chefs bekennen sich zu ihren Schwächen und haben keine Angst davor, sich verletzlich zu zeigen. Die Versuchung, vor seinen Mitarbeitern gut dazustehen zu wollen, ist groß. Doch das ist keine echte Führungsstärke.

Erstens kann man eine so positive Fassade auf die Dauer nicht aufrechterhalten. Schließlich sind wir alle nur Menschen und machen Fehler. Das wird auch Ihnen früher oder später so ergehen.

Zweitens kann man seine Mitarbeiter nur führen, wenn man eine gute Beziehung zu ihnen hat. Sie werden Ihnen nur dann folgen, sich für Sie ins Zeug legen und Opfer für Ihre gemeinsame Arbeit bringen, wenn sie sich Ihnen verbunden fühlen. Und dieses Gefühl werden Ihre Mitarbeiter bestimmt nicht haben, wenn Sie ihnen immer nur die Seiten ihrer Persönlichkeit zeigen, die Sie für besonders eindrucksvoll halten.

Also haben Sie keine Angst davor, sich einzugestehen, dass Sie nicht in jeder Hinsicht perfekt sind. Vielleicht hilft Ihnen dabei folgende Sichtweise: Sie sind nicht schwach, aber Sie haben Ihre Schwächen, genau wie jeder Mensch.


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