Shareholder Value

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Entscheiden mit Augenmass

Wer Strategien festlegt, muss eine Vorstellung von der Zukunft haben. Rein analytisch lässt sich das meist nicht lösen. Ein Dialog mit den Stakeholdern weist Managern den Weg in einer unübersichtlichen Welt.

Investoren: Erzwungene Spin-offs sind erfolgreicher

Viele Manager verdammen aktivistische Investoren als spalterische, störende Macht. Ihretwegen müssten Unternehmen solchen Maßnahmen den Vorrang geben, die den Aktienkurs nur kurzfristig steigerten. Eine neue Studie wirkt nun dieser Ansicht entgegen.…


Verteidigen Sie Ihre Forschung: Trügerische Charts

Die Studie: Die Bonner Verhaltensökonomin Zwetelina Iliewa hat untersucht, ob unterschiedliche Darstellungsformen von Aktienverläufen das Anlegerverhalten manipulieren. Dazu bekamen die Testteilnehmer zwei Diagramme vorgelegt, die identische Informationen enthielten – nur verschieden aufbereitet: Mal wurde die Preisentwicklung abgetragen (Kurvenabbildung), mal die Entwicklung der monatlichen Aktienrenditen (Balkendiagramm). Das Preisdiagramm stimmte die Probanden wesentlich optimistischer – auch Profis ließen sich täuschen. Die These: Selbst Börsenexperten überschätzen die Entwicklung von Aktienkursen.

Kapitalusmusdebatte: Tanz auf dem Vulkan

Schneller, höher, weiter – und von allem mehr: Die Erwartungen von Investoren sind oft unrealistisch. Sie bewirken damit vor allem eines: schlechtes Management. Denn welcher CEO lässt schon freiwillig die Blase platzen?

Kommentar: Viele Adressaten, eine Story

Manager sollten es allen Stakeholdern leicht machen, die ganze Geschichte hinter ihrem Unternehmen zu verstehen. Das hat sich auch bei Opel ausgezahlt.

Interview: „Diesen Leuten liegen unsere Interessen am Herzen“

Wie schockt man Aktienanalysten? Indem man sie fragt, wie sie selbst das Unternehmen führen würden. Sam Palmisano, ehemaliger CEO von IBM, pflegte im Umgang mit Investoren eine ungewöhnliche Offenheit. Im Interview spricht er darüber, wie er Vertretern der Wall Street langfristige Prognosen schmackhaft machte und mehr hielt, als er versprochen hatte.

Investor Relations: So wehren Sie Grossinvestoren ab

Investoren wollen zunehmend aktiv in Unternehmensentscheidungen eingreifen. Nicht immer nützen ihre Vorschläge der langfristigen Geschäftsentwicklung. Sechs Maßnahmen, um fordernden Anteilseignern einen Schritt voraus zu sein.

Kapitalismusdebatte: Der langfristig denkende Investor

Immer noch stehen Manager und Unternehmen unter großem Druck, schnell Rendite zu erzielen. Wir sehen nur einen Weg, diesen Trend umzukehren: Die großen institutionellen Investoren müssen die Plage des Quartalsdenkens ausrotten.

Fallstudie: Ein Investor verdirbt die Party

Terranola ist ein echter Börsenliebling und feiert große Erfolge mit der Produktion von Müsliriegelmaschinen. Ein Hedgefondsmanager hinterfragt öffentlich den Erfolg und bringt das Unternehmen mit Leerverkäufen und Interviews in die Bredouille.

Verteidigen Sie Ihre Forschung: Wo die Börse versagt

DIE STUDIE: Der Ökonom Chris Malloy hat untersucht, wie gut Unternehmen ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) in Patente, Produkte und Einnahmen umwandeln. Er fand ein Muster: Firmen mit großen F&E-Etats und guten Innovationsergebnissen blieben auf der Erfolgsspur. Ihr Aktienkurs aber orientierte sich an dem von Unternehmen, die mit ähnlich hohem F&E-Anteil kaum Wert geschaffen hatten. DIE THESE: Innovationserfolg lässt sich anhand der Historie vorhersagen. Doch im Aktienkurs spiegelt sich das nicht wider.

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