Management-Tipp des Tages

Unternehmen sind in ständigem Wandel begriffen. Egal ob es sich dabei um große oder kleine Veränderungen handelt, als Führungskraft müssen Sie Ihre Mitarbeiter dazu inspirieren, neue Dinge zu akzeptieren. Hier ein paar Strategien dazu:

Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern über ihre Gefühle. Veränderungen wecken viele Emotionen (zum Beispiel Angst, Frustration und Nervosität). Halten Sie regelmäßige Besprechungen ab, in denen die Mitarbeiter sich ihre Sorgen vom Herzen reden können, und ermutigen Sie sie, dabei ganz offen und ehrlich zu sein.

Erzählen Sie ihnen Geschichten, in denen es darum geht, wie andere Menschen Schwierigkeiten gemeistert haben. Denken Sie über die Herausforderungen nach, vor denen Ihr Team steht, und wählen Sie Geschichten aus, die dazu passen.

Stellen Sie "Was wäre, wenn?"-Fragen. "Wie sähen unsere Arbeitsabläufe aus, wenn wir sie von Grund auf neu gestalten würden?" "Inwiefern würden wir Probleme anders lösen, wenn wir alle Freiberufler wären?" Nutzen Sie die anstehende Veränderung als Katalysator, um Vorgehensweisen neu zu überdenken.

Betrachten Sie Fehler als Lernchancen. Jeder Mensch setzt ab und zu einmal etwas in den Sand. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter dazu, von ihren Fehlern zu erzählen und zu beschreiben, wie sie sich dadurch weiterentwickelt haben. Bauen Sie eine Unternehmenskultur auf, in der Arbeitskräfte dafür belohnt werden, kalkulierte Risiken einzugehen.

Viele Menschen würden sich gerne weniger mit ihren mobilen Telefonen beschäftigen. Aber um wirklich etwas an seinem Handykonsum zu verändern, sollte man sich zunächst einmal über die Gründe dafür klar werden. Denn wenn Sie Ihre Motive genau kennen, haben Sie bessere Erfolgsaussichten.

Hier drei häufige Gründe, warum Menschen sich von Smartphone & Co. unabhängiger machen möchten, und praktische Tipps für die Umsetzung:

Um sich besser auf Ihre Arbeit (oder Ihr Privatleben) konzentrieren zu können: Schalten Sie Ihr Telefon auf lautlos, deaktivieren Sie die Mobilfunkdaten oder noch besser: Platzieren Sie Ihr Telefon außer Sichtweite.

Um bessere digitale Grenzen zu setzen: Verwenden Sie bei der Arbeit einen Festnetzanschluss, ersetzen Sie Ihr Smartphone durch ein einfacheres Handy oder erstellen Sie strenge Spielregeln für die Nutzung Ihrer Geräte (z. B. kein Handy während der Mahlzeiten).

Um nicht mehr so unhöflich zu sein: Schalten Sie bei sozialen Anlässen Ihr Handy aus oder vereinbaren Sie eine Strafe für denjenigen, der in solchen Situationen auf sein Handy schaut (zum Beispiel muss er dann eine Runde Getränke spendieren), und deaktivieren Sie Benachrichtigungen für Apps.


Einfach nur eine PR-Firma zu beauftragen und die Daumen zu drücken, genügt nicht. Sie brauchen eine Marketingstrategie für Ihr Buch. Hier ein paar wichtige erste Maßnahmen:

Sechs bis zwölf Monate vor der Veröffentlichung: Finden Sie zukünftige Leser, indem Sie Inhalte veröffentlichen, die sich auf das Thema Ihres Buches beziehen. Dies kann durch einen Blog, einen Podcast oder auch in sozialen Medien geschehen. Legen Sie eine E-Mail-Liste an, über die Sie direkt mit Ihrem Publikum kommunizieren können.

Wenn die Veröffentlichung näherrückt: Sichern Sie sich möglichst frühzeitig Rezensionen bei Amazon und GoodReads, indem Sie vorab Buchexemplare an Kollegen, Freunde und die Kontaktpersonen auf Ihrer E-Mail-Liste versenden. Eine gut geschriebene Rezension ist in der Regel mehr wert als das, was Sie mit dem Verkauf eines Exemplars verdienen. Ihr Ziel sollte sein, innerhalb des ersten Monats nach Erscheinen des Buches 100 Rezensionen zu erhalten.

Kurz vor und nach der Veröffentlichung: Machen Sie Publicity für Ihr Buch. Geben Sie sein Erscheinen in den sozialen Medien bekannt, senden Sie Mails an die Ansprechpartner auf Ihrer E-Mail-Liste, lassen Sie sich für relevante Podcasts buchen und sprechen Sie auf Konferenzen (vor allem, wenn die Organisatoren sich dafür mit einer Großbestellung revanchieren).

Viele Menschen leiden unter psychischen Störungen, immerhin jeder vierte Erwachsene ist davon betroffen. Doch wenn ein Kollege oder Mitarbeiter Ihnen anvertraut, dass er so ein Problem hat, wissen Sie vielleicht trotzdem nicht, wie Sie darauf reagieren sollen. Dabei gibt es für Unternehmen durchaus ein paar Möglichkeiten, solchen Mitarbeitern zu helfen, zum Beispiel durch eine gezielte Mitarbeiterschulung.

Im Rahmen einer solchen Schulung lernt man, Anzeichen von Angststörungen, Depressionen und anderen häufigen psychischen Problemen zu erkennen. In Rollenspielen können die Mitarbeiter dann anhand verschiedener Szenarien üben, wie man sich solchen Kollegen gegenüber richtig verhält.

Eine zweite Möglichkeit besteht darin, eine Liste vertrauenswürdiger, öffentlich zugänglicher Informationsquellen und Rund-um-die-Uhr-Beratungsstellen zu erarbeiten und der Belegschaft zur Verfügung zu stellen.

Viele Menschen fürchten sich vor dem Stigma, das psychischen Problemen immer noch anhaftet. Daher sind Hilfsmittel, die sie anonym nutzen können, für sie besonders wertvoll.

Mit solchen Maßnahmen bietet das Führungsteam eines Unternehmens seinen Mitarbeitern gleichzeitig auch noch eine weitere wichtige Unterstützung: Denn damit signalisiert es ihnen, dass es psychische Probleme und die davon betroffenen Mitarbeiter ernst nimmt.

Soll das Board über die Strategie eines Unternehmens entscheiden, oder sollen Topmanager ihm eine Vorgehensweise vorschlagen, über die es dann abstimmen kann? Weder noch. Am besten ist ein schrittweises Vorgehen.

Zunächst sollte das Topmanagement die Meinung der Board-Mitglieder zu den Problemen einholen, die die Strategie lösen soll. (Neue Wettbewerber? Zukünftiges Wachstum? Eine immer aufgeblähtere Kostenstruktur?) Egal worin die Anliegen oder Bedenken der Board-Mitglieder bestehen, wenn man sie jetzt gleich in Erfahrung bringt, lassen sich spätere Dissonanzen vermeiden.

Als Nächstes denken Sie über mögliche Strategieansätze nach und legen dem Board diese Ideen vor. Entwickeln Sie verschiedene mögliche Vorgehensweisen für den Umgang mit den Problemen, über die Sie sich in Schritt eins klar geworden sind. Beachten Sie, dass Sie das Board in dieser Phase noch nicht bitten, eine bestimmte Strategie abzusegnen; Sie holen lediglich Rat und Feedback ein.

Sobald Sie und Ihr Team die gewünschte Strategie gefunden haben, tragen Sie sie dem Board vor. Zu diesem Zeitpunkt kann man davon ausgehen, dass jedes Mitglied die zu lösenden Probleme kennt und die Möglichkeit hatte, Ratschläge oder Empfehlungen dazu abzugeben. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, grünes Licht für Ihre Strategie zu erhalten.

Vielleicht haben Sie die Einladung an zu viele Personen verschickt oder Sie hatten nicht damit gerechnet, dass so viele ihr folgen würden. Egal wie das Problem entstanden ist. Was macht man, wenn viel mehr Menschen zu einem Meeting kommen als erwartet?

Ganz einfach: Versuchen Sie den Zweck der Konferenz an die Teilnehmerzahl anzupassen. Bei mehr als acht Teilnehmern sollte man nicht versuchen, ein Problem zu lösen oder eine Entscheidung zu treffen. Denn für solche Aufgaben sind kleinere Gruppen viel besser geeignet.

Bei bis zu 18 Teilnehmern funktionieren Sie das Meeting zu einer Brainstorming-Sitzung für ein Problem um, das gelöst werden muss. Und wenn Sie mehr als 18 Teilnehmer haben, nutzen Sie die Zeit am besten für eine Informationsveranstaltung.

Man kann aber auch versuchen, mit einer großen Gruppe Brainstorming zu betreiben, indem man diese in kleinere Teams unterteilt. Am Ende kann ein Sprecher aus jeder Kleingruppe dem Plenum Bericht erstatten, um einen systematischen, effizienten Ablauf der Konferenz zu gewährleisten.

Falls es Ihnen trotz all dieser Optionen schwerfallen sollte, eine Konferenz mit zu hoher Teilnehmerzahl sinnvoll zu nutzen, können Sie sie natürlich auch absagen oder vorzeitig beenden.

Die ganze Familie zusammen an den Esstisch zu bekommen, ist eine der schwierigsten Herausforderungen für berufstätige Eltern. Folgende Strategien können Ihnen die Erreichung dieses Ziels erleichtern:

Räumen Sie diesen gemeinsamen Mahlzeiten oberste Priorität ein. Es wird immer eine wichtige Besprechung oder irgendetwas anderes geben, was erledigt werden muss. Wenn Sie keine Zeit für Familienessen finden, fragen Sie sich, was Ihnen dabei im Weg steht.

Sparen Sie Zeit. Kaufen Sie vorgeschnittenes Obst und Gemüse, lassen Sie sich Lebensmittel, die Sie immer wieder benötigen, liefern und haben Sie stets einen Plan B im Hinterkopf, falls mit dem ursprünglich geplanten Gericht etwas schiefgehen sollte.

Legen Sie Spielregeln fest. Zum Beispiel, dass es beim Essen keine "Extrawürste" gibt und dass die Kinder mithelfen müssen (beispielsweise durch Decken und Abräumen des Tischs). Wenn Sie konsequent auf der Einhaltung dieser Regeln pochen, wird das Familienessen geordneter und (letzten Endes) auch angenehmer ablaufen.

Schrauben Sie Ihre Erwartungen zurück. Wenn sich herausstellen sollte, dass Sie es nicht schaffen, jeden Abend gemeinsam mit Ihrer Familie zu essen, legen Sie sich auf einmal pro Woche fest oder versuchen Sie es stattdessen mit einem Familienfrühstück. Und es ist auch kein Problem, wenn dabei Mikrowelle, Resteverwertung oder Pappteller zum Einsatz kommen. Es geht einfach nur darum, gemeinsam zu essen und zwar regelmäßig.

Große Innovatoren sehen die Welt mit anderen Augen. Sie schauen über das Offensichtliche und Vorhersehbare hinaus und suchen nach neuen Problemlösungen.

Sie können sich dazu zwingen, kreativer zu denken, indem Sie neue Ansätze zur Lösung schwieriger Probleme ausprobieren. Halten Sie in Situationen, in denen Sie sich versucht fühlen, auf Ihre üblichen Methoden zurückzugreifen (zum Beispiel beim Start eines neuen Projekts), kurz inne und denken Sie darüber nach, welche Faktoren Ihre Vorgehensweise beeinflussen.

Welche Erwartungen und Prämissen bringen Sie in die Situation ein? Wie wirken Ihr persönlicher Hintergrund, Ihre Fachkompetenz und Ihre Beziehungen am Arbeitsplatz sich auf Ihre Arbeitsmethoden aus?

Aus welchem Blickwinkel könnte jemand aus einer anderen Abteilung oder Branche das betreffende Problem betrachten? Wie würden Sie das Projekt möglicherweise angehen, wenn Sie nicht schon einen festen Plan dazu im Kopf hätten?

Solche Fragen können Ihnen helfen, aus gewohnten Denkmustern auszubrechen und neue Vorgehensweisen zu entwickeln. Es kann aber auch hilfreich sein, die wichtigsten Erfordernisse und Details des Projekts aufzuschreiben.

Die Wortwahl, mit der Sie eine Situation beschreiben, verrät oft sehr viel über Ihre Sichtweise. Sobald Sie sich Ihre Perspektive bewusst gemacht haben, können Sie versuchen, sie zu verändern.

Wenn eine Meinungsverschiedenheit mit einem Kollegen sich zu einem handfesten Streit entwickelt hat und Sie Ihre Worte und Taten bereuen, sollten Sie den ersten Schritt tun, um die Beziehung wieder zu verbessern. Vereinbaren Sie ein persönliches Treffen mit dem Kollegen.

Ihr erstes Ziel besteht schlicht und einfach einfach darin, sich zu entschuldigen. Also geben Sie offen zu, was Sie falsch gemacht haben. Als Nächstes fordern Sie ihn zu einer Diskussion darüber auf, was passiert ist und wie Sie verhindern können, dass sich so etwas wiederholt. (Falls die Atmosphäre immer noch sehr emotionsgeladen sein sollte, ist es vielleicht besser, diese Diskussion erst in ein bis zwei Tagen zu führen.)

Überdenken Sie den Vorfall gemeinsam und versuchen Sie sich darüber klarzuwerden, wann die Situation eskaliert ist und warum.

Wenn Sie beispielsweise verärgert sind, weil Ihr Kollege in einer wichtigen Besprechung die Lorbeeren für Ihre Idee einzuheimsen schien, sprechen Sie darüber, wie man künftig dafür sorgen kann, dass die Leistungen aller Mitarbeiter öffentlich gewürdigt werden.

Und denken Sie auch daran, Ihrem Kollegen zu sagen, wie wichtig Ihnen eine kooperative Beziehung ist. Heben Sie hervor, was Sie an seiner Arbeit schätzen, und diskutieren Sie darüber, wie Sie Ihre Vertrauensbasis wiederherstellen können.

Wenn Ihre Mitarbeiter ständig so beschäftigt sind, dass ihnen kaum noch Zeit zum Atmen bleibt, schmälert das ihre Kreativität, Motivation und Arbeitszufriedenheit. Als Vorgesetzter sollten Sie eine gesunde Arbeitskultur für Ihr Team schaffen. Hier ein paar Strategien, mit denen das gelingen kann:

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Ihr Team soll sehen, dass Sie sich Zeit für Mittagspausen nehmen, das Büro abends pünktlich verlassen und Ihre Arbeitszeit flexibel gestalten. Versenden Sie spätabends keine E-Mails oder sonstigen Nachrichten mehr, denn damit signalisieren Sie Ihren Mitarbeitern, dass sie rund um die Uhr arbeiten sollten.

Planen Sie immer ein bisschen mehr Zeit ein. Untersuchungen zufolge schätzen wir den für eine Aufgabe erforderlichen Zeitaufwand oft zu optimistisch ein. Also halten Sie Ihr Team dazu an, jede Woche etwas zusätzliche Zeit einzuplanen, um noch nicht fertige Projekte abzuschließen. So können die Mitarbeiter leichter Platz auf ihren To-Do-Listen (und in ihren Köpfen) schaffen.

Verschaffen Sie sich mehr Einblick in die Arbeitsbelastung Ihres Teams. Sprechen Sie mit den Mitarbeitern über ihr Arbeitspensum, um einen genaueren Überblick darüber zu gewinnen, womit sie gerade beschäftigt sind. Denken Sie anhand der Informationen, die Sie dabei erhalten, darüber nach, ob das Team mehr Ressourcen benötigt oder ob Sie es von bestimmten Arbeiten entlasten sollten.




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