Perfekte Projekte in der Lieferkette

KOOPERATION:

HBM Juli 2007

Im Früh­jahr 2006 be­gann ein großes deut­sches Che­mie­un­ter­neh­men zu­sam­men mit ei­nem Groß­kun­den, die ge­mein­sa­me Lie­fer­ket­te zu op­ti­mie­ren. Um­fang­rei­che Da­ten­sät­ze soll­ten au­to­ma­tisch an die Lie­fe­ran­ten wei­ter­ge­ge­ben wer­den, um den La­ger­be­stand zu sen­ken und gleich­zei­tig den Ser­vice zu er­hö­hen. Sehr spät er­kann­te das obe­re Ma­na­ge­ment des Kun­den, dass sei­ne Lie­fe­ran­ten de­tail­lier­te In­for­ma­tio­nen über Nach­fra­ge, Be­stand und Kos­ten be­kom­men soll­ten. Den Ma­na­gern war die­se Trans­pa­renz nicht ge­heu­er. So ver­lief das Pro­jekt im San­de.
So oder ähn­lich schei­tern vie­le Sup­ply-Chain-Pro­jek­te, die ei­gent­lich für bei­de Part­ner ge­winn­brin­gend hät­ten sein kön­nen. Un­se­ren Un­ter­su­chun­gen zu­fol­ge en­den über 50 Pro­zent al­ler Vor­ha­ben in die­sem Be­reich vor­zei­tig oder er­rei­chen weit we­ni­ger als er­hofft. Das ist äu­ßerst pro­ble­ma­tisch, wenn man be­denkt, dass Fir­men oft meh­re­re Jah­re Ar­beit und statt­li­che IT-Bud­gets in­ves­tie­ren. Vie­le Sup­ply-Chain-Ma­na­ger fra­gen sich da­her: Wie kann ich si­cher­stel­len, dass mein Pro­jekt ein Er­folg wird?
An der Uni­ver­si­tät zu Köln ge­hen wir die­ser Fra­ge seit drei Jah­ren nach. Wir ha­ben bei 87 Sup­ply-Chain-Pro­jek­ten in der Pro­zess- und Kon­sum­gü­ter­in­dus­trie das Vor­ge­hen und die Rah­men­be­din­gun­gen ana­ly­siert und ver­g­li­chen, was er­folg­rei­che und ge­schei­ter­te Pro­jek­te un­ter­schei­det. Da­bei kon­zen­trier­ten wir uns auf un­ter­neh­mens­über­grei­fen­de In­itia­ti­ven, da de­ren Be­deu­tung stark zu­nimmt. Auf die­se Wei­se ar­bei­ten be­reits 57 Pro­zent der von uns kon­tak­tier­ten Fir­men. Häu­fig han­delt es sich je­doch um Pi­lot­pro­jek­te. Bis zum Jahr 2010 wol­len 97 Pro­zent der be­frag­ten Ma­na­ger Part­ner­schaf­ten mit an­de­ren Un­ter­neh­men aus­bau­en.
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