Zulieferer und Einkäufer müssen ihre Strategien umstellen,denn derHandel über das Internet geht schon in Kürze neue Wege.

DIE ZWEITE REVOLUTION IM GESCHÄFT BUSINESS TO BUSINESS

HBM 3/2001

In jüngs­ter Zeit sind im Web zahl­rei­che neue Mark­plät­ze für die Ab­wick­lung von Busi­ness-to-Busi­ness (B2B)-Ge­schäf­ten ent­stan­den. Das Ziel ih­rer Be­trei­ber: Einen mög­lichst großen An­teil des Ge­schäfts zu sich zie­hen. Doch der Han­del mit Pro­duk­ten wird auf die­sen elek­tro­ni­schen Markt­plät­zen bald nur noch eine un­ter­ge­ord­ne­te Rol­le spie­len. Statt­des­sen ent­ste­hen ganz neue Ge­schäfts­mo­del­le, bei de­nen auf B2B spe­zia­li­sier­te In­ter­net-Fir­men neu­ar­ti­ge Ser­vices an­bie­ten und deut­lich mehr Wert er­zeu­gen. Konn­ten bis­lang vor al­lem die Ein­käu­fer aus den vir­tu­el­len Bör­sen auf Kos­ten der Zu­lie­fe­rer Nut­zen zie­hen, so wer­den künf­tig bei­de Sei­ten pro­fi­tie­ren. Al­ler­dings wer­den sich der Ein­kaufspro­zess und die Ver­net­zung zwi­schen den Un­ter­neh­men völ­lig an­ders ge­stal­ten. Die Au­to­ren zei­gen, für wel­che Bran­chen die neu­en Kon­zep­te ge­eig­net sind und in­wie­weit die Märk­te für Fi­nanz­dienst­leis­tun­gen eine Ent­wick­lung ge­nom­men ha­ben, wie sie wohl künf­tig auch im B2B-Ge­schäft zu er­war­ten ist. So lässt sich erah­nen, was schon in na­her Zu­kunft auf die Zu­lie­fe­rer, Ab­neh­mer und üb­ri­gen Ak­teu­re auf den B2B-Platt­for­men zu­kom­men wird.
----------Do­ku­ment­text : ------ RI­CHARD WISE, DA­VID MOR­RI­SON
Von der Nut­zung des In­ter­nets ver­spre­chen sich Ma­na­ger nicht nur eine Er­leich­te­rung des Han­dels zwi­schen den Un­ter­neh­men, son­dern auch vie­le wei­te­re Vor­tei­le: ver­lo­ckend ge­rin­ge­re Kos­ten, einen bes­se­ren Zu­gang zu Käu­fern und Ver­käu­fern, eine hö­he­re Markt­li­qui­di­tät so­wie eine ganz neue Pa­let­te an ef­fi­zi­en­ten und fle­xiblen Me­tho­den zur Ab­wick­lung von Ge­schäf­ten. Aber so­we­nig die­se Vor­tei­le zu über­se­hen sind, der Weg, auf dem sie er­reicht wer­den kön­nen, ist kei­nes­wegs klar. Das elek­tro­ni­sche B2B-Ge­schäft steckt noch in den Kin­der­schu­hen, denn stän­dig wan­deln sich die Struk­tu­ren und wech­seln die Mit­spie­ler. Al­len fie­ber­haf­ten Be­rich­ten in der Pres­se zum Trotz - noch ist recht we­nig dar­über be­kannt, wie sich der B2B-Han­del im In­ter­net künf­tig wirk­lich ent­wi­ckeln wird.
Die­se große Un­si­cher­heit be­rei­tet Füh­rungs­kräf­ten reich­lich Un­be­ha­gen. Ob in der Rol­le des Ab­neh­mers oder des Zu­lie­fe­rers oder in bei­den Rol­len: Alle Un­ter­neh­men ha­ben ein mas­si­ves In­ter­es­se am B2B-Markt. Ihre Lie­fer­ket­ten, Pro­dukt- und Mar­ke­tingstra­te­gi­en, ihre be­trieb­li­chen und ge­schäft­li­chen Pro­zes­se - und selbst ihre Ge­schäfts­mo­del­le - wer­den da­von ab­hän­gen, wo­hin sich die B2B-Be­zie­hun­gen ent­wi­ckeln und wie die Markt­trans­ak­tio­nen in Zu­kunft ab­lau­fen wer­den. Der­zeit ha­ben Ma­na­ger selbst auf Grund­fra­gen nicht ohne wei­te­res eine Ant­wort: An wel­chen Bör­sen soll­ten wir uns be­tei­li­gen? Soll­ten wir mit un­se­ren Wett­be­wer­bern eine Han­dels­ge­mein­schaft bil­den? Soll­ten wir un­se­re Zu­lie­fe­rer auf­for­dern, eben­falls on­li­ne zu ge­hen? In wel­che Soft­wa­re soll­ten wir in­ves­tie­ren? Füh­rungs­kräf­te wis­sen, wel­che schreck­li­chen Kon­se­quen­zen eine falsche Ent­schei­dung ha­ben kann, aber sie wis­sen auch, dass sie in der ra­san­ten Welt des In­ter­nets rasch han­deln müs­sen, um nicht ins Hin­ter­tref­fen zu ge­ra­ten.

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