Out of Office

HBM Mai 2019

Als die In­vest­ment­bank Gold­man Sachs Da­vid So­lo­mon zum neu­en CEO er­nann­te, be­rich­te­ten Me­di­en nicht nur über sei­nen be­ruf­li­chen Hin­ter­grund und sei­nen Auf­stieg, son­dern vor al­lem auch über sei­nen Ne­ben­job als ernst zu neh­men­der DJ. So­lo­mon, ali­as DJ D-Sol, ist be­kannt da­für, Er­fül­lung bei der Ar­beit zu fin­den – aber auch wo­an­ders. Da­mit ist er kein Ein­zel­fall.
Wir ha­ben Dut­zen­de CEOs von Un­ter­neh­men im US-Ak­tien­in­dex S&P 500 iden­ti­fi­ziert, die ei­nem „ernst­haf­ten Hob­by“ nach­ge­hen, wie wir es nen­nen. Da­bei han­delt es sich um Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen und Eh­ren­äm­ter, mit de­nen sie oft schon in jun­gen Jah­ren be­gon­nen ha­ben und in die sie wei­ter­hin viel Zeit und Ener­gie in­ves­tie­ren. Aber macht sie das zu ei­ner bes­se­ren Füh­rungs­kraft? Die we­ni­gen Stu­di­en, die sich mit der Leis­tung von CEOs mit aus­ge­präg­ten Hob­bys be­schäf­tigt ha­ben, er­ge­ben ein ge­misch­tes Bild. Zum Bei­spiel füh­ren Top­ma­na­ger, die auch Pi­lo­ten sind, in­no­va­ti­ve­re Un­ter­neh­men, und Un­ter­neh­men mit Ma­ra­thon­läu­fern an der Spit­ze er­zie­len bes­se­re Er­geb­nis­se – wo­hin­ge­gen aus­gie­bi­ges Golf­spie­len dem Share­hol­der-Va­lue eher scha­det.
In un­se­rer For­schung woll­ten wir her­aus­fin­den, wa­rum sich Füh­rungs­kräf­te trotz ei­nes vol­len Ter­min­ka­len­ders Zeit für ex­zes­si­ve Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen neh­men – und ob sie das Ge­fühl ha­ben, da­durch auch bes­ser im Job zu wer­den. Wir ha­ben re­cher­chiert, zu wel­chen CEOs, de­ren Un­ter­neh­men An­fang 2018 im S&P-500-In­dex wa­ren, In­for­ma­tio­nen zu ih­ren Frei­zeitak­ti­vi­tä­ten öf­fent­lich be­kannt sind. Un­se­re Su­che er­gab 56 Top­ma­na­ger, von de­nen ein ernst­haf­tes Hob­by be­kannt ist. Für je­den von ih­nen ha­ben wir Tau­sen­de Ar­ti­kel, Vi­deos und So­ci­al-Me­dia-Posts über ihn und sei­ne In­ter­es­sen durch­kämmt. Da­mit konn­ten wir ein um­fas­sen­des Bild da­von be­kom­men, wie sie und an­de­re Ma­na­ger eine Ver­bin­dung zwi­schen dem Hob­by und ih­rer Tä­tig­keit als Füh­rungs­kraft her­stel­len. Um die­se Er­geb­nis­se aus öf­fent­li­chen Quel­len zu va­li­die­ren und zu er­wei­tern, führ­te eine von uns (Emi­lia Bu­nea, selbst ehe­ma­li­ge CEO) In­ter­views mit 17 Un­ter­neh­mens­len­kern aus dem S&P-500-Ak­tien­in­dex, aus der „For­tu­ne“-500-Lis­te und von an­de­ren ver­gleich­bar großen US-Kon­zer­nen.
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