So gelingen Webinare

HBM November 2018

Unter­neh­men ha­ben heu­te häu­fig Mit­ar­bei­ter und Kun­den über­all auf der Welt. Des­halb wird es im­mer wich­ti­ger, Prä­sen­ta­tio­nen auch aus der Fer­ne zu hal­ten. Jah­re­lang wa­ren Te­le­fon­kon­fe­ren­zen da­für das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel der Wahl. In den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren ha­ben sich das In­ter­net und auch die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten aber so wei­ter­ent­wi­ckelt, dass sich ein Wech­sel zu Li­ve­stre­ams emp­fiehlt. Ein We­bi­nar zu mo­de­rie­ren – häu­fig ohne da­bei die Re­ak­ti­on des Pu­bli­kums se­hen zu kön­nen – kann sich al­ler­dings un­ge­wohnt oder so­gar un­an­ge­nehm an­füh­len. Im Rah­men von Buch­prä­sen­ta­tio­nen, Kun­den­be­ra­tun­gen und Trai­nings für Füh­rungs­kräf­te habe ich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren Hun­der­te We­bi­na­re ge­hal­ten. Hier sind mei­ne Stra­te­gi­en, um Zu­schau­er für sich zu ge­win­nen.

1. Nut­zen Sie die Ka­me­ra
Ich fin­de es scho­ckie­rend, wie häu­fig im­mer noch We­bi­na­re ohne Live-Vi­deo an­ge­bo­ten wer­den. Meis­tens zeigt der Mo­de­ra­tor ein­fach Fo­li­en, wäh­rend er kom­men­tiert. In der ers­ten Zeit gab es bei We­bi­na­ren noch ernst­haf­te Pro­ble­me mit Band­brei­ten. Manch­mal hat man auf die Live-Vi­deo­funk­ti­on ver­zich­tet, um nicht das Sys­tem zu über­las­ten und einen Ab­bruch zu ris­kie­ren (manch­mal gilt das auch heu­te noch). Meis­tens aber reicht die In­ter­net­ge­schwin­dig­keit völ­lig aus. Ge­nau wie Fern­se­hen sich erst durch­setz­te, als die Ma­cher auf­hör­ten, es als „Ra­dio mit Bil­dern“ zu se­hen, müs­sen wir jetzt in der Zeit der Te­le­fon­kon­fe­ren­zen er­ken­nen, dass sich We­bi­na­re nur durch­set­zen wer­den, wenn wir die Stär­ke des neu­en Me­di­ums ein­set­zen: Vi­deo. Nicht je­der sieht sich gern im Be­wegt­bild. Aber die­se Aus­re­de zählt nicht, wenn man sie ge­gen die Vor­tei­le ab­wägt, die eine Vi­deo­über­tra­gung mit sich bringt. Die Zu­schau­er sind auf­merk­sa­mer und ak­ti­ver, wenn sie einen Men­schen spre­chen se­hen, statt ei­ner kör­per­lo­sen Stim­me aus dem Off zu­zu­hö­ren. Es mag sich un­ge­wohnt an­füh­len, vor ei­nem Pu­bli­kum zu prä­sen­tie­ren, ohne ein di­rek­tes Feed­back zu be­kom­men. Ein gu­ter Trick ist, sich ein­fach einen gu­ten Freund am an­de­ren Ende der Lei­tung vor­zu­stel­len, dem Sie das The­ma prä­sen­tie­ren.
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