Was Kunden beim Onlineshopping nervt

Onlinehandel:

Heft 10/2019
imago images / Panthermedia

Zwar ist die eigentlich für September geplante Richtlinie für Zahlungsdienstleister (Zwei-Faktor-Authentifizierung) nun erst mal auf unbestimmte Zeit verschoben. Doch für Verbraucher ist der Einkauf im Internet auch so schon kompliziert genug. Welche Faktoren Kunden beim Onlineshopping besonders stören, hat nun die Digitalisierungsagentur Arithnea ermittelt.

Als besonders nervig - vor allem für die älteren Shopper - erwies sich der Zwang zur Einrichtung eines Kundenkontos und damit die dauerhafte Preisgabe persönlicher Daten. Kunden zwischen 18 und 29 Jahren dagegen regten sich stärker über unvollständige und intransparente Produktinformationen auf.

Das Interessante dabei: Obwohl diese Punkte die Kunden stören, brechen sie deswegen nicht unbedingt ihren Kaufvorgang ab. Das passiert eher dann, wenn ihnen die Versandkosten zu hoch erscheinen (68 Prozent der Nennungen), die von ihnen bevorzugte Zahlungsweise fehlt (53 Prozent) oder die Bewertungen durch andere Kunden zu schlecht sind (47 Prozent).

"Die Tatsache, dass der Kaufprozess aufgrund zu hoher Versandkosten abgebrochen wird, ist etwas, das alle Onlineanbieter aufhorchen lassen sollte", heißt es in der Studie.

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