Wieder allzu deutsch

Diversität:

Heft 10/2019
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Auf deutschen Chefsesseln geht es in puncto Diversität einfach nicht voran. Wie eine CEO-Studie der Strategieberatung Strategy& zeigt, hat die Vielfalt an der Unternehmensspitze im vergangenen Jahr nicht zu-, sondern abgenommen.

So kommen neu ernannte CEOs von deutschen Unternehmen wieder seltener aus dem Ausland als in den Vorjahren. Nur 12 Prozent der Neubesetzungen hatten 2018 einen ausländischen Pass, während es 2017 noch 23 Prozent waren. In den Nachbarländern Schweiz und Österreich dagegen wurden in den vergangenen Jahren regelmäßig rund die Hälfte aller freien Chefposten an Ausländer vergeben.

Noch homogener geht es bei der Geschlechterverteilung zu: Unter den 300 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die für die Studie berücksichtigt wurden, gab es nur eine einzige weibliche Neubesetzung des CEO-Postens: Antje Leminsky, die seit 2018 den Baden-Badener Finanzdienstleister Grenke als Vorstandsvorsitzende führt.

Insgesamt waren in der gesamten DACH-Region in den vergangenen fünf Jahren gerade einmal 7 von 192 neuen CEOs Frauen.

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Ausgabe 10/2019


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