Wie die Welt nach der Krise aussieht

Analyse:

Von Eric Beinhocker, Ian Davis und Lenny Mendonca
Heft 10/2009

Nach einem Jahr, das von Krisenstimmung geprägt war, schauen Manager jetzt wieder nach vorn. Doch wenn sie sich wieder mit strategischen Fragen beschäftigen, stellen viele überrascht fest, dass sich die Welt verändert zu haben scheint: Die wirtschaftlichen Wirren der vergangenen Monate waren nicht nur irgendein Abschwung im Konjunkturzyklus, sondern eine Neustrukturierung der Wirtschaftsordnung. Ist dieser Eindruck richtig?

Um diese Frage zu beantworten, ist es notwendig, die der Wirtschaft zugrunde liegenden Kräfte zu untersuchen und nach Unregelmäßigkeiten zu suchen.

McKinsey & Company beobachtet die wichtigsten von ihnen: vom Wachstum der Schwellenländer bis zum Stellenwert der Wirtschaft in der Gesellschaft. In diesem Beitrag erörtern wir, wie die Krise diese Kräfte möglicherweise beeinflusst und welche Auswirkungen dies auf die Strategieplanung hat.

Einige Trends bleiben unserer Meinung nach absolut unverändert, andere jedoch sind von Unsicherheit geprägt. Wir sehen auch Anzeichen für neue Entwicklungen, die wir in den kommenden Monaten genauer untersuchen werden. Insgesamt scheint sich die Wirtschaft verändert zu haben, und es wird offensichtlich kein Zurück zu den Zeiten vor der Krise geben.

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© Harvard Business Manager 10/2009
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