Gegen das schlechte Gewissen

Work-Life-Balance:

Von Kenneth W. Freeman
28. März 2014
Corbis

In Kürze: Er hatte hart gearbeitet, wurde CEO und dann erkrankte die Tochter schwer. Das schlechte Gewissen plagte den Manager, dass er so viel vom Leben der Tochter verpasst hatte, auch wenn sie ihn beruhigte, sie hätte immer das Gefühl gehabt, er sei für sie da gewesen. Lassen Sie es nicht zu, dass die Karriere ein schlechtes Gewissen im Privatleben verursacht, schreibt Kenneth W. Freeman, Professor und Dekan der Boston University School of Management, in seinem aktuellen Blog. Dabei möchte er nicht die zahlreichen Ratgeber, wie man Berufs- und Privatleben besser integrieren kann, herunterbeten. Er erzählt einfach aus seinem Leben.

Freemann rät beispielsweise, vom Privatleben keine Perfektion zu erwarten. Bei privaten Treffen sollte man immer voll dabei sein, mit Geist und Körper. Aber man dürfe diese Treffen nicht als "Check-in" wie bei einem Führungsteam abhandeln. Die Herausforderung sei, Arbeit und Privatleben effektiv zu integrieren, und nicht voneinander zu trennen, was angesichts technischer Entwicklungen weniger erreichbar sei als je zuvor. Er führe beispielsweise nur noch einen gemeinsamen Kalender für die privaten wie für die beruflichen Termine.

Lesen Sie im Folgenden weitere Tipps von Freeman.

Übrigens, in unser aktuellen April-Ausgabe erzählen uns drei Führungskräfte, wie sie einen Weg fanden, sich nicht von der Arbeit auffressen zu lassen .

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