Wenn Mitarbeiter sich nicht helfen lassen wollen

Führung:

Von Amy Gallo
10. Dezember 2014
Getty Images

Gibt es in Ihrer Abteilung jemanden, den Sie gerne coachen würden, der Ihre Hilfe aber ablehnt? Einen leistungsstarken Mitarbeiter, der Ihrer Meinung nach noch mehr erreichen könnte? Einen, der sich große Mühe gibt, sich aber mit etwas Unterstützung noch schneller weiterentwickeln könnte? Sehr gute Führungskräfte verstehen es, ihre Mitarbeiter richtig zu coachen. Aber was tun, wenn jemand sich nicht helfen lassen möchte? Wie können Sie einen skeptischen Mitarbeiter davon überzeugen, dass es sich lohnt, auf Ihre Ratschläge zu hören?

Das sagen Experten dazu

"Widerstand gegen Coaching kann die verschiedensten Formen annehmen", meint Amy Jen Su, geschäftsführende Gesellschafterin von Isis Associates, einer Firma für Führungskräfteberatung und -entwicklung, und Koautorin des Buches Own the Room: Discover Your Signature Voice to Master Your Leadership Presence.

Vielleicht ist so ein Mitarbeiter passiv und verschiebt seine Treffen mit Ihnen immer wieder oder er tut so, als sei er aufgeschlossen für Coaching, ändert aber trotzdem nichts an seinem Verhalten. Oder er sagt Ihnen offen und ehrlich, dass er kein Interesse an Ihrer Beratung hat. Das kann zwar ziemlich frustrierend sein, dennoch rät Führungskräfte-Coach Ed Batista, die Schuld daran nicht einfach nur dem Mitarbeiter zu geben. Oft leistet der Vorgesetzte zumindest einen Beitrag zu dem Problem.

So kommen Sie der Ursache des Dilemmas auf die Spur, damit Sie künftig auch denjenigen Mitarbeitern helfen können, die am wenigsten an einem Coaching interessiert zu sein scheinen:


Wenn Füh­rungs­kräf­te sich merkwürdig verhalten, schicken Vorgesetzte und Vertraute sie oft erst mal zum Coach - auch wenn sie eher auf die Couch eines Psychologen gehörten. Insead-Professor Manfred Kets de Vries kennt sie alle: Narzissten und Manisch-Depressive, Passiv-Aggressive und Gefühlsblinde. Der Starcoach und Psychologe gibt Tipps am Beispiel von vier realen Fällen.



Topmanager auf der Couch


HBM-Beitrag als PDF, 12 Seiten

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