Stimmungswechsel machen kreativ

Studie:

28. August 2013

Produktive Stimmungswechsel: In einer Studie forderten Wissenschaftler Versuchspersonen auf, über belastende Erlebnisse in ihrer Vergangenheit zu schreiben. Ziel war es, die Menschen in eine schlechte Stimmung zu versetzen. Danach sollten sie über freudige Erlebnisse schreiben, was die Stimmung der Probanden heben sollte.

Anschließend sollten die Versuchspersonen Ideen sammeln, wie die Lehre an Universitäten verbessert werden könnte. Die Gruppe, die die Stimmungswechsel mitgemacht hatten, schnitt im Vergleich besser ab als die Kontrollgruppe, die lediglich in gute Stimmung versetzt worden war. Das ist das Ergebnis einer Studie von Ronald Bledow und seinem Team von der Universität Gent in Belgien. Unabhängige Juroren bewerteten die Vorschläge der Gruppe mit dem Stimmungswechsel auf einer Skala von 1 bis 7 durchschnittlich mit einer Punktzahl von 4.12. Die andere Gruppe erreichte lediglich ein Ergebnis von 3.53.

Negative Erlebnisse können das Fundament für spätere kreative Leistungen sein, schlussfolgern die Autoren der Studie.

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