Wie Sie schneller fertig werden

Management:

Von Ron Ashkenas
27. März 2014
Michele Danze/DPA

In Kürze: Jeder kennt das: Da arbeitet man Tag und Nacht, mitunter wochenlang, um ein Projekt zu einer festgelegten Deadline fertig zu bekommen - um dann wochenlang auf Feedback zu warten. Nirgendwo werden so viel Ressourcen vergeudet wie bei schlecht geplantem Projekt- und Zeitmanagement.

Berater Ron Ashkanas rät im folgenden Beitrag eindringlich, die Reißleine zu ziehen: Statt Mitarbeiter (oder sich selbst) permanent unter immer größeren Druck zu setzen, sollte man lieber noch einmal ganz bei Null anfangen: Welche Arbeitsroutinen sind wirklich notwendig? Wo kann man Zeitpläne durch eine bessere Organisation entschlacken? Und welche Aufgaben haben überhaupt die höchste Priorität?

Als Negativbeispiel zitiert Ashkanas Ärzte, die jede Blutprobe mit einem "Eilt" versehen, ohne dass es dafür einen wirklichen Grund gibt. Wenn der Großteil ihrer Kollegen genauso handelt, kommt es im Labor zum Stau. Alle wollen auf die Überholspur, niemand kommt voran. Der Autor ermahnt Führungskräfte, ihre Routinen und Aufgaben genau zu prüfen. Verlorene Zeit sei vor allem die, die durch Hetze ohne Sinn und Verstand entstehe.

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