Von Lothar Kuhn
Bio-Eis und mehr: Stefan Roggenkamp (Organics AG) zählt zu den diesjährigen Preisträgern
In der Kategorie Start-ups zeichnete die Jury am gestrigen Donnerstagabend Dirk Graber mit seinem Unternehmen Mister Spex aus Berlin aus, einem Onlinevertrieb für Brillen. In der Kategorie Franchise belegten Jürgen und Gabriele Dawo mit ihrer Town & Country GmbH aus Eisenach Platz 1, ein Anbieter von Eigenheimen in Massivbauweise.
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In der Kategorie Nachfolge siegten die Brüder Joachim, Jan-Hendrik, Jörg-Uwe gemeinsam mit Vater Ortwin Goldbeck mit ihrem Unternehmen Goldbeck GmbH aus Bielefeld, das Bau- und Dienstleistungen für gewerbliche und kommunale Immobilien anbietet.
Die Jury bestand aus 37 Mitgliedern, die Unternehmer, Investoren, Manager, Wissenschaftler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind. In einem aufwändigen, mehrstufigen Verfahren hatten die Juroren die Bewerber für den Deutschen Unternehmerpreis auf acht Finalisten eingegrenzt (siehe Tabelle und Bilderstrecke). In der letzten Runde hatte jeder von ihnen 20 Minuten Zeit sein Unternehmen vorzustellen.
Die vier Gewinner bekommen keinen Geldpreis, sondern erhalten die Gelegenheit, an der Harvard Business School an einem Weiterbildungsprogramm teilzunehmen.
Die Harvard Clubs of Germany zeichnen seit 2006 alle zwei Jahre vorbildliche Unternehmer aus. Zu den ersten Gewinnern zählte Andreas Heinecke mit seinem "Dialog im Dunkeln", eine Ausstellung, die Sehende den Alltag von Blinden näher bringen soll. Heinecke hat inzwischen eine weltweite Expansion des Geschäftsmodells erfolgreich umgesetzt. Der Sieger des Jahres 2008, die Private Sale GmbH mit der Marke "brands4friends", ist stark gewachsen und kann einen überaus erfolgreichen partiellen Exit der ersten Investoren aufweisen.