Technologie

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Ergebnisse einer umfassenden Unternehmensstudie: Gefährliche Versuchung High-Tech

Schon seit einigen Jahren versuchen immer mehr Unternehmen, ihre Aktivitäten auf Bereiche der Hochtechnologie auszudehnen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Technologiefelder der Mikroelektronik, der Informationsund Kommunikationstechnik, der Optoelektronik, der Biotechnologie und der Fabrikautomation. Wie die hohe Zahl von Unternehmensübernahmen in der Bundesrepublik zeigt im Jahre 1987 waren es laut Bundeskartellamt immerhin 887 , erfolgt der Markteinstieg zunehmend durch Akquisition. Diese bietet wichtige Zeitvorteile und vermeidet in den forschungsintensiven Sektoren langwierige Eigenentwicklungen. Teuer aber ist der Zutritt zu den Hochtechnologiemärkten auf jeden Fall. Bei ihrem internen Einstieg in die Biotechnologie mußte die BASF allein für die Errichtung einer Vielzweck-Fermentationsanlage 40 Millionen Mark ausgeben. Hoechst zahlte für die Übernahme der Celanese Corporation 2,9 Milliarden Dollar. Der Markt für Technologieunternehmen hat sich zu einem Verkäufermarkt entwickelt, auf dem die Kaufpreise häufig ein Mehrfaches der Buchwerte betragen. In wirtschaftlich-rationaler Sicht müssen Kapitalanleger sich fragen, ob solch kostspielige Engagements in Hochtechnologiebereichen langfristig von Nutzen sind. Handeln die verantwortlichen Manager wirklich stets zum besten der Unternehmen und Eigentümer? Oder haben wir es hier vielleicht mit einer Technologie-Mode zu tun, die den Unternehmensinteressen oft zuwiderläuft?

Identifikation und Beurteilung von Geschäften in einer jungen Wachstumsbranche.: Zukunftsmarkt Biotechnologie

Mit dem Einstieg in die sogenannten „Zukunftsbranchen“, etwa die Biotechnologie, ist im allgemeinen ein besonderes Problem verbunden: Da diese Wirtschaftszweige sich noch kaum entwickelt haben, sind die vorhandenen Informationen dürftig, vage und schlecht strukturiert. An den Einsatz traditioneller Marktforschungstechniken zur Identifikation möglicher neuer Geschäfte und zur Analyse ihres strategischen Erfolgspotentials ist hier deshalb noch nicht zu denken. Der Autor stellt einen Ansatz vor, der diese Umstände berücksichtigt. Sein Zweck ist es, neue Geschäfte zu identifizieren und sie hinsichtlich ihrer Attraktivität zu beurteilen. Die Biotechnologie wird dabei vorerst nur ganz grob als „Suchraum“ definiert, der im Lauf einer „strategischen Suchfeldanalyse“ schrittweise klassifiziert und konkretisiert wird.


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