Russland

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E-Commerce: Onlinehandel in der Bargeldwelt

Wer zum Amazon Russlands werden will, steht vor anderen Problemen als das amerikanische Vorbild. Maelle Gavet musste als CEO erst einmal ein eigenes Vertriebsnetz samt Bargeldsammelstellen aufbauen, bevor Ozon ein erfolgreicher Onlinehändler werden konnte.

Karriere in ... Russland: „Meine Tochter kennt den Botschafter“

Russen geben sich selbstbewusst, wenn sie sich um eine Stelle in einem deutschen Unternehmen bewerben. Die Personalsuche birgt einige Besonderheiten, die Expatriates kennen sollten, wenn sie geeignete russische Mitarbeiter finden und einstellen wollen.


Fallstudie: Management à la russe

Hartmut Oppermann steckt in der Klemme. Sein Projekt, ein Joint Venture zwischen der deutschen Sieba Backtechnik und einem russischen Partner, droht zu scheitern. Die deutschen Geschäftsführer werden langsam ungeduldig.

Das Geheimnis des Erfolgs in Rußland: Erste Qualität und einheimisches Management: JOINT VENTURE I: Russen müssen ans Ruder

Weit über 6000 mal haben sich westliche Unternehmen nach dem Systemsturz mit russischen Partnern zusammengetan - überwiegend mit kläglichen Ergebnissen. Doch unsere Autoren stießen auf 33 erfolgreiche Joint Ventures und fanden bei der Suche nach den Ursachen überrascht heraus, daß sie fast alle die gleichen Rezepte befolgen: Einsatz hochqualifizierter und -motivierter Arbeitskräfte; Führung durch engagierte einheimische Manager, die, mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut, eigenständig agieren dürfen; Qualitätsprodukte und -leistungen, denn von Minderwertigem hat die Bevölkerung die Nase voll. Das Urteil der beiden Experten ist eindeutig: Rußland bietet - den vielen Unkenrufen zum Trotz - unternehmungsfreudigen westlichen Investoren aufregende Möglichkeiten.

Joint Ventures in der UdSSR sind wie gentechnische Experimente - sie übertragen gesunde Zellverbände: McDonald's = McStrategy: Nur so hilft man (sich bei) den Russen

In der Wüstenei der Sowjetwirtschaft sind bereits eine Reihe hoffnungsvoll gestarteter Projekte wieder kläglich versandet. Doch die Sterne von McDonald's in Moskau strahlen, und exemplarisch wird hier vorgeführt, wie eine Investition in der Sowjetunion erfolgreich gemanagt werden muß: Statt schnelle Gewinne und ihre Rückführung in harter Währung anzupeilen, haben sich die Boulettenprinzen lieber freien Zugang zu ihren Kunden und - innerhalb der sowjetischen Volkswirtschaft - ihren Lieferanten ausbedungen; Zulieferbetrieben wurde das fehlende Know-how vermittelt, so daß man heute beim Einkauf weder ins Devisenausland gehen noch auf sowjetische Produzenten mit inakzeptablen Qualitätsnormen zurückgreifen muß. Joint Ventures dieser Art ähneln gentechnischen Experimenten: DNS-Transplantaten gleich pflanzen sie der Sowjetwirtschaft Stück für Stück jene Organisationsstrukturen ein, auf denen ein freier Handelsaustausch beruht.

Die kleinsten Funktionäre haben oft den größten Einfluß: Geschäfte mit Sowjet-Bürokraten

Weil sie nicht wissen, wer in der Sowjet-Bürokratie wirklich zuständig ist, verlieren westliche Firmen oftmals beträchtliche Chancen für Abschlüsse mit den Außenhandelsorganisationen der UdSSR (AHO). Das Geschäft wird häufig nicht an der Spitze einer AHO entschieden, wie westliche Unternehmen annehmen, sondern auf der nachgeordneten Ebene der Sachgebietsreferenten, die für die Abwicklung der Abschlüsse zuständig sind. Natürlich trägt offiziell die Leitung einer AHO die Verantwortung; in der Praxis haben jedoch die Referenten maßgeblichen Einfluß darauf, welcher Bieter den Zuschlag erhält. Es ist daher von unschätzbarem Vorteil, eine auf Gegenseitigkeit beruhende persönliche Beziehung mit diesen Funktionären zu schaffen. Es hilft westlichen Managern enorm, wenn sie die Schwierigkeiten verstehen, die der Referent mit seiner eigenen Bürokratie hat, und sich dann gemeinsam mit ihm um eine Lösung bemühen. So läßt sich eine dauerhafte Geschäftsbeziehung begründen, mit der viele der Handelshemmnisse überwunden erden können, über die im Westen so beredt Klage geführt wird.

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