Return on Investment

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Eine sinnvolle Koordination von Preisgestaltung und Werbestrategie erhöht den Gewinn: Wechselbeziehungen zwischen Preis, Werbeaufwand und Gewinn

Welche Relationen bestehen zwischen Preis, Werbeaufwand und Investitionsertrag? Gibt es überhaupt Relationen? Bisherige Forschungen konnten diese Fragen nur vage beantworten. Bei der Analyse des Datenmaterials, das 227 auf dem Konsumgütersektor angesiedelte Unternehmen lieferten, entdeckten die Autoren jedoch ein durchgängiges Muster: Firmen, die eine Politik relativ hoher Preise betreiben und zugleich aufwendig werben, erzielen höhere Gewinne als Unternehmen, die für ihre Produkte relativ niedrige Preise verlangen, das Werbebudget aber ebenfalls hoch ansetzen. Diese Relation bleibt auch bestehen, wenn man bei der Analyse den Einfluß weiterer Faktoren berücksichtigt wie zum Beispiel Produktqualität, erreichtes Stadium im Produktlebenszyklus, Produktrisiko und Marktanteil. Die Autoren diskutieren außerdem die Frage, ob Werbung die Endverbraucherpreise in die Höhe treibt.

Durch Installation energiesparender Anlagen könnte der Energiebedarf von Unternehmen um 25 Prozent reduziert werden: Investieren, um Energie zu sparen

Amerikanische Industriebetriebe könnten sich selbst eine Energiequelle erschließen, die ergiebig genug wäre, den Energiebedarf aller amerikanischen Automobile zu decken. Die Kosten eines solchen Programms lägen um rund die Hälfte unter denen, die für neue, zur Zeit geplante oder im Aufbau befindliche Energieversorgungsanlagen zu veranschlagen sind. Es müßte lediglich mehr in energiesparende Anlagen und Fabrikationsausrüstungen investiert werden. Ein höherer Wirkungsgrad der Energieausnutzung könnte durch Verfahrenskombinationen und die Rückgewinnung von zur Zeit noch verschwendeter Abwärme erreicht werden. Leider legen zu viele Industrieunternehmen an Investitionen dieser Art übermäßige Kapitalertragsforderungen an und bauen für Investitionen im Energiesparbereich zu hohe ROI-Hürden auf.


Harvard Classic: Nicht allein die Verfeinerung der Rechenmethode, sondern eine sorgfältige Einschätzung der zukünftigen Entwicklung verbessert die Entscheidungsfindung: Risikoanalyse bei Investitionen

Wie können Manager eine optimale Investitionsentscheidung treffen? Gibt es eine Methode der Risikoanalyse, die hilft, klug zu akquirieren, neue Produkte zu lancieren, den Betrieb zu modernisieren oder Überkapazitäten zu vermeiden? Der vorliegende Beitrag analysiert diese Fragen und beantwortet sie mit „ja“ - weil es Möglichkeiten gibt, die Vielfalt der Risiken jeder einzelnen Situation zu messen. Mathematische Formeln, die nur eine Ertragsrate vorhersagen oder einen „bestmöglichen Schätzwert“ liefern, reichen nicht aus. Der Autor stellt die Art der erforderlichen Daten, deren Verarbeitung und spezifische Kombinationen von Variablen wie Cashflow, Return-on-Investment (ROI) und Risiko in den Mittelpunkt, um anhand dieser Vorgaben die Eintrittswahrscheinlichkeiten aller möglichen Resultate im voraus zu berechnen. Manager können sich dieser zusätzlich zur Verfügung stehenden Informationen bedienen, um präzise abzuwägen, ob ein Investitionsvorhaben sich für das Unternehmen substantiell auszahlt. In einer Retrospektive bespricht der Autor die heute im privaten wie auch im öffentlichen Sektor routinemäßig eingesetzte Risikoanalyse und hebt hervor, daß die Methode in unserer von Unsicherheiten gekennzeichneten Welt in jeder Entscheidungssituation verwendet werden kann - und sollte.

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