Produktivität

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Auf einen Blick: Fleissige Franzosen

AUF EINEN BLICK: Wachstum und Beschäftigung haben nur bedingt etwas miteinander zu tun.; F NachdruckNummer 201401020, siehe Seite 102 oder www.harvardbusinessmanager.de © 2013 Harvard Business Publishing

Verantwortung: Die Neuerfindung des Kapitalismus

Die Wirtschaft steckt in einem Teufelskreis. Politiker misstrauen Unternehmen und beschließen Maßnahmen, die Wachstum behindern. Die Lösung liegt in einem Prinzip namens Shared Value, das Unternehmen neuen Sinn und neue Wachstumschancen verleiht.


Management: So erhöhen Sie die Produktivität

Jede Führungskraft will Methoden nutzen, die wirklich wirken. Eine empirische Untersuchung zeigt, welche Instrumente zur Produktivitätssteigerung Manager kennen und mit welchem Erfolg sie sie einsetzen.

Organisation: Das Unternehmen tief greifend verändern

ORGANISATION : Stagnierende Märkte, Überkapazitäten, mächtige Kunden - wer heutzutage die Nase vorn haben will, muss der Konkurrenz Marktanteile abjagen. Das geht nicht, ohne Abläufe und Arbeitsprozesse im eigenen Unternehmen umzukrempeln. Operative Innovationen sind die zentrale Aufgabe von Führungskräften.

Effizienz: Den Markt ins Unternehmen holen

EFFIZIENZ: Auf internen Märkten in Unternehmen können Informationen schnell und wirkungsvoll zirkulieren. Konzerne wie BP, Hewlett-Packard und Intel nutzen diesen hauseigenen Wettbewerb bereits, um Umsätze genauer vorherzusagen oder Produktionskapazitäten besser zu nutzen.

Ein steter Materialfluß hilft Herstellern, viel Zeit und Kosten zu sparen.: KVP: Mit guter Logistik fängt alles an

Viele Unternehmen suchen ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, indem sie kräftig in Aus- und Weiterbildung investieren. Doch die Höherqualifizierung der Menschen im Betrieb ist nur ein Element des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). So wurde auch im Mercedes-Benz- Werk Sindelfingen insbesondere der Bereich Logistik gründlich auf Verbesserungsmöglichkeiten hin untersucht und entsprechend umgestaltet. Im Ergebnis konnten vor allem auf der Fertigungsebene wichtige Veränderungen implementiert werden, aber auch Hard- und Software wurden verbessert. All das hat den Materialfluß merklich effizienter, reibungsloser und kostengünstiger gemacht. Beteiligt waren an diesem erfolgreichen KVP-Pilotprojekt interne ebenso wie externe Logistikexperten.

Die Wachstumsdynamik einer Reihe von Entwicklungsländern weckt im reichen Norden allerlei Ängste: Angriff auf die Wohlstandsfestung ?

Einige Unheilskünder werden nicht müde, vor der wachsenden Konkurrenz der Schwellen- und Entwicklungsländer zu warnen: Im Ergebnis würden die Industriestaaten immer mehr Arbeitsplätze verlieren und seien gezwungen, die Reallöhne zu senken - herbe Wohlstandsverluste rückten in Sicht. Dem hält der Autor entgegen: Die Produktivitätssteigerungen in der Dritten Welt bedeuten in erster Linie mehr Ausstoß und führen dort zu höheren Löhnen. Warum sich davor fürchten? Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes ist nicht mit der eines Unternehmens gleichzusetzen; und der Reichtum eines Landes hängt davon ab, wie es auf den Weltmärkten abschneidet, Produktivität und Lebensstandard eines jeden Landes beruhen primär auf inländischen Faktoren. Gleichwohl droht diesem Land Gefahr, wenn es Teil der Ersten Welt ist und die Ideologen des Schutzwettbewerbs es schaffen, die Zugbrücke vor den Gütern der Dritten Welt hochzuziehen.

Der Markt für Produkte aus rückgewonnenen Wertstoffen wächst: Der Ritt auf der Ökowelle bringt Gewinn und ein gutes Gewissen

Längst sorgen kommunale Sammelaktionen für ein hohes Aufkommen an wiederverwertbaren Stoffen, vor allem bei Papier, Glas und Plastik. Aber noch zeigt sich wenig Bereitwilligkeit, die aus dem recycelten Material gefertigten Produkte anschließend zu kaufen. Dieses Käuferverhalten stellt nicht nur die Grundidee des Recycling in Frage, es gefährdet auch dessen wirtschaftliche Basis. Trotz dieser Misere gibt es Anlaß zu hoffen. Denn inzwischen haben engagierte Firmen Mittel und Wege gefunden, mit gezielten Innovationen und Investitionen rentable Recyclingaktivitäten zu entfalten. Am Beispiel von Coca Cola, Hoechst Celanese, Bell Atlantic und anderen Pionierunternehmen in Sachen Ökologie belegt der Autor, daß derlei Experimente sich nicht nur wegen des guten Gewissens lohnen, sondern auch die Marktposition verbessern.

Auch die technischen Abteilungen müssen nach strategischen Vorgaben geführt werden: Technische Funktionen: So machen Sie mehr aus Ihrem Potential

Viele Unternehmen machen denselben Fehler: Sie beziehen die Leiter ihrer technischen Funktionen, etwa Forschung und Entwicklung (F + E), Managementinformationssysteme (Mis) oder Fertigungstechnik, nicht in die Planung ihrer Geschäftsstrategie ein. Oft erwartet das Topmanagement nicht einmal, daß diese Bereiche ihre internen Arbeitsabläufe an der Unternehmensstrategie ausrichten. Leidige Konsequenz: Die technischen Abteilungen tragen zum Erfolg des Unternehmens weit weniger bei, als sie ihrem Potential nach könnten. Aber wie sollen Technikchefs das aktuelle Leistungsvermögen ihrer Funktionen auch einschätzen, wo es doch an dem erforderlichen Rüstzeug fehlt und ihnen nur fragmentarische Bewertungsmethoden zu Gebote stehen? Unsere Autoren bieten General Managern und den Leitern technischer Fachabteilungen eine Bewertungsmethodik, mit der sie nicht nur den Entwicklungs- und Leistungsstand ihrer technischen Funktionen beurteilen können, sondern auch Schwachstellen aufdecken und Verbesserungen in Angriff nehmen können. Ziel ist die in die Unternehmensstrategie eingebundene „Technical Function 's Strategy“ (TFS).

Zählt ein gut funktionierender Betriebsablauf denn mehr als der Kunde? Dienstleister können Effizienz und Kundenzufriedenheit verbinden

In der guten alten Zeit hatten in Dienstleistungsunternehmen eindeutig die operativen Manager an der Verkaufsfront das Sagen. Heute jedoch gewinnen auch hier Marketingleute immer mehr Gewicht. Krach ist dabei programmiert, der Zielkonflikt unausweichlich: Während die Manager an der Front ihre Betriebsabläufe optimieren wollen, ersinnen die Kollegen im Marketing immer neue Gimmicks und Angebote für die geschätzte Kundschaft - Sand im Getriebe der Optimierer. Doch Effizienz und Kundenorientierung stehen ganz und gar nicht in unauflösbarem Widerspruch, behauptet unser Autor. Ganz im Gegenteil: Er zeigt Ansätze auf, wie Dienstleister den vernünftigen Ausgleich finden, zum Wohle des Unternehmens und der Kunden.

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