Produktion

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Strategie: Wie smarte Produkte den Wettbewerb verändern

Automatisierung und stets verfügbarer Internetzugang haben die Welt der Wirtschaft radikal verändert. Mit der Vernetzung von Produkten durch Sensoren steht uns nun die dritte IT-Welle bevor. Sie lenkt die Wege der Wertschöpfung um, definiert die Grenzen des Wettbewerbs neu und erfasst praktisch jede Branche.

Produktion: Die besten Fabriken

Die Optimierung von Fabriken stößt an ihre Grenzen. Der nächste Schritt ist die Verbesserung der Abläufe zwischen den Partnern in der Lieferkette. Eine Analyse vorbildlicher europäischer Hersteller zeigt, welche Chancen dort schlummern.


Kolumne: Genialer Mittelstand

KOLUMNE: Zu Gast in der Welt der Verpackungen.; Ich hatte mich nach Düsseldorf begeben, um auf einer Messe einen Vortrag zu halten, in dem ich nach Wunsch des einladenden Unternehmens über den Tellerrand hinausschauen sollte. Das tat ich…

Fallstudie: Sind wir noch britisch?

Sein traditionelles Karomuster hat das britische Modehaus Castlebridge berühmt gemacht. Doch auf den Etiketten steht mittlerweile „Made in Malaysia“. Als auch noch die letzte heimische Fabrik geschlossen werden soll, gehen die Karo-Fans auf die Barrikaden.

Klimawandel I: Wettbewerbsfaktor Umweltschutz

Manager denken zu kurz, wenn sie die Diskussion um die globale Erwärmung nur als Herausforderung für ihre Öffentlichkeitsarbeit begreifen. Viele operative Verbesserungen schützen die Umwelt und senken die Kosten gleichermaßen. Strategische Initiativen können sogar zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.

Was ist ...: eine Lead Factory?

Immer mehr Unternehmen bauen ein Netzwerk von Fabriken auf, die in verschiedenen Regionen der Welt produzieren. Sie wollen so näher bei ihren Kunden sein, Kostenvorteile in Billiglohnländern nutzen oder sich von Wechselkursschwankungen unabhängiger…

Produktion: Vom Fließband zur Einzelfertigung

Linn Products im schottischen Glasgow ist ein Hersteller ausgefeilter Audio- und Videosysteme. Was die Firma von nahezu allen anderen Herstellern der Branche unterscheidet: Jeder Mitarbeiter baut allein ein Produkt in Handarbeit zusammen.

Markenführung in Zeiten des Shareholder- Value

Das Streben nach kurzfristigem Gewinn greift weiter um sich. Doch Wertorientierung muss langfristig angelegt sein, wenn die Marke auf Dauer Erfolg haben soll.

Experten über die Zukunft der Zulieferindustrie - Ergebnisse einer Delphi-Studie: Die Luft wird rauher - wie Zulieferer überleben können

Der Druck auf die Lieferanten nimmt zu. Er kommt vor allem von Abnehmern, die sich - selbst von Kunden zu wachsender Differenzierung genötigt - immer häufiger individuelle Lösungen wünschen. Längst fällt es Herstellern vielfach schwer, schnell und flexibel auf veränderte Marktbedürfnisse zu reagieren - ihre Produkt- und Produktionsstrukturen sind inzwischen zu komplex. Doch in dem Bemühen, Kosten zu senken, Durchlaufzeiten zu verkürzen und Varianten besser zu beherrschen, treffen sich die Interessen von Abnehmern und Zulieferern wieder. Denn wo Hersteller ihre Organisation straffen und dezentralisieren, Fertigungsstrukturen modularisieren und sich mehr ihren Kerngeschäften widmen wollen, bekommen auch die zwischenbetrieblichen Leistungsstrukturen ein größeres Gewicht. Was könnte also Hersteller und Lieferanten besser für den Wettbewerb wappnen als ein Fertigungsverbund, der ihre Fähigkeiten und Wünsche bündelt? Unter dem Dach entsprechender Verträge können sich die Teilefcrtiger dann zu modernen Produktionsspezialisten oder Entwicklungsoder Wertschöpfungspartnern mausern. Rahmenbedingungen und Eigenheiten dieser strategischen Optionen erhellt eine Expertenbefragung.

Wenn die Wettbewerbsfähigkeit sinkt, hilft ein Programm zur Senkung der Fertigungsgemeinkosten allein nicht aus der Krise: Hersteller brauchen vor allem robuste Produktionsverfahren

Da dominiert manches angesehene große Unternehmen jahrelang seine Märkte und bekommt eines Tages doch zu spüren, daß seine Rivalen weit kostengünstiger produzieren. Zumeist sind es die Gemeinkosten, die wild ins Kraut schießen, indem eine unkontrolliert steigende Zahl von Mitarbeitern sich mit den Problemen einer wachsenden organisatorischen Komplexität abmüht. Was fällt einer Geschäftsführung in solchen Fällen dann als erstes ein? Mit einem Ukas den möglichst raschen Abbau des unheilvollen Gemeinkostenblocks um zehn, 20 oder mehr Prozent zu fordern. Dergleichen wurde schon oft durchexerziert und hatte auch seine positiven Seiten. Aber heutzutage sollten sich Hersteller davon keinen dauerhaften Nutzen versprechen. Denn wie die Autoren auf Grund ihrer weltweiten Studie von über 100 Produktionsunternehmen nachweisen, bestimmt nicht die Höhe des Gemeinkostenanteils über den Grad an Wettbewerbsfähigkeit. Egal ob bürokratisch geführt, ob Nischenanbieter oder Unternehmen mit robuster Fertigung, bei jedem dieser Typen kommt es auf die Produktionsprozesse selbst an - sie entscheiden in erster Linie darüber, ob ein Hersteller sich am Markt auch gegen starke Mitbewerber behaupten kann. Weil das so ist, verfehlen eilige Maßnahmen zum Abbau zu hoher Gemeinkosten die Wurzeln des Übels: nämlich die ineffizienten Umstände, Aktivitäten und Abläufe vor, während und nach der eigentlichen Fertigungsphase. Diese sind es primär, die verbessert werden müssen, sollen Vorteile gegenüber dem Wettbewerb herausgeholt werden.

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