Lagerbestände

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Fallstudie: Silber oder Gold?

Neptune Gourmet Seafood genießt einen exzellenten Ruf bei den Verbrauchern und verkauft seine Ware im Hochpreissegment. Seit einigen Monaten kämpft das Unternehmen mit zu hohen Lagerbeständen. Eine preisgünstige neue Produktlinie könnte den Umsatz ankurbeln - doch die Strategie birgt Risiken.

Logistik: Das teure Nichts im Regal

Durch ausverkaufte Produkte entgehen Einzelhändlern etwa 4 Prozent Umsatz. Diese Verluste zu verringern ist nicht leicht - aber lohnend.


Wie Hersteller ihre Produktlager besser managen

Der Einzelhandel zwingt Produzenten zu größerer Lagerhaltung. Mit einer neuen Methode können sie die Kosten sowie das Risiko von Lieferengpässen besser steuern.

In der Lebensmittelbranche muß das Vertriebssystem - vom Hersteller bis zum Konsumenten - die Last des Promotion-Rummels tragen: Aktionitis in der Verkaufsförderung immer hitziger und unwirtschaftlicher

dafür mehr und mehr Mittel in unaufhörlich neue Promotion- beziehungsweise Merchandisingaktionen. Unerfreuliche Konsequenz: Nicht nur die Produzenten selbst müssen inzwischen mit Ingrimm sehen, wie ihnen die Kosten davonlaufen auch die Händler und am Ende natürlich die Verbraucher bekommen die zunehmenden Lasten der übermäßig forcierten Verkaufsförderung zu spüren. Besonders am Beispiel der branchenüblich gewordenen Sondereinkäufe auf Vorrat untersuchen die Autoren, wie sich Hersteller und Lebensmittelhändler dabei verhalten und begründen darauf ihren Vorschlag einer fairen Niedrigpreispolitik - schon diese allein scheint ihnen geeignet, das Klima hektischer Abverkäufe und Einkäufe zu entspannen. Im Lebensmittelhandel hat sich bei der sogenannten Kanonware das Marktmachtverhältnis zwischen Herstellern und Händlern längst umgekehrt. Wenn heute die großen US-Ladenketten ihren Lieferanten aus der Industrie immer häufiger die Preise und Konditionen (über Bestellmengen, Lieferfristen, Produktplazierung und Verkaufsservice) diktieren, dann lassen sie dabei die Muskeln in einer Weise spielen, wie wir das hierzulande aus der Debatte zum Reizwort „Handelsmacht“ schon zur Genüge kennen. Doch jetzt zeigen sich auch die Amerikaner zunehmend alarmiert - weniger wegen der veränderten Kräfteverhältnisse an sich als wegen ihrer negativen Folgen. Denn inzwischen streichen die Marketingstrategen der US-Hersteller die Ausgabenansätze für die herkömmliche - zumal landesweite - Produktwerbung zusammen und stecken

Das Erfolgsgeheimnis eines konkurrenzfähigen Fertigungssystems besteht im effizienten Management des Lagerbestands: Kanban - Produktion ohne Zwischenlager

Die von Japan ausgehenden Wettbewerbsherausforderungen und die Fortschritte in der Automatisierung haben die Aufmerksamkeit der Manager amerikanischer und auch europäischer Unternehmen wieder einmal auf den Produktionsprozeß gelenkt. Wie sie feststellen mußten, ist der schlichte Kauf hochmoderner Maschinen für eine Fabrikhalle keine ausreichende Antwort auf die Offensive aus Fernost. Wenn der Produktionsprozeß den gesamten potentiellen Marktwert in Produkten realisieren soll, wird etwas mehr als glänzende neue Hardware benötigt. Diesem „etwas mehr“ wenden sich die Autoren zu: Es geht um die entschlossene Hinwendung von Betrieben und Fabriken zum Ideal der lagerlosen Produktion ohne die Puffer der in der laufenden Produktion benötigten Bestände. Der Weg dorthin ist, wie die Autoren erklären, nicht einfach, weil es sorgfältiges Überdenken der Arbeitsgänge, Arbeitsstrukturen und Produktionspläne erfordert. Dieses Überdenken ist seit langem überfällig.

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