Fabrikbewertung

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Fallstudie: Jenseits von Gut und Böse

Nach dem verheerenden Einsturz eines Fabrikgebäudes in Bangladesch muss die Chefin eines Modeeinzelhändlers entscheiden, wie es mit ihrer Produktion weitergehen soll. Doch ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Gewissensfragen zu stellen?

Supply-Chain-Management

Aus unserer Perspektive ist die Situation eindeutig: Tots & Teens sollte die Trümmerlandschaft der Fabrik in Bangladesch als Symbol für einen gescheiterten Ansatz und damit für den eigenen Neustart nutzen. Wenn die Geschäftsleitung über die…


Produktion: Die besten Fabriken

Die Optimierung von Fabriken stößt an ihre Grenzen. Der nächste Schritt ist die Verbesserung der Abläufe zwischen den Partnern in der Lieferkette. Eine Analyse vorbildlicher europäischer Hersteller zeigt, welche Chancen dort schlummern.

Produktion: Eine Fabrik unter die Lupe nehmen - schnell und effizient

PRODUKTION: Dem geschulten Auge verrät schon eine kurze Werksbesichtigung viel über ein Unternehmen. Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie in nur 30 Minuten feststellen, ob eine Fabrik wirklich schlank organisiert ist.

Vier produktionstheoretische Konzepte bereiten der Fertigung im Jahr 1999 den Boden: So funktioniert die Fabrik von morgen

Noch sind wir außerstande, die Fabrik von morgen zu bauen. Aber schon läßt sich in Umrissen erkennen, wie sie eingerichtet und geführt werden muß - nach Maßgabe von vier Konzepten nämlich, die unsere bisherigen Vorstellungen von der Güterproduktion beiseite drängen: Statistische Qualitätskontrolle, neue Fertigungskostenrechnung, „Flottillen“-Organisation und systemhafte Konfiguration. Obwohl getrennt zu unterschiedlichen Zwecken entwickelt, liefern diese Konzepte zusammen die Basis für die erforderliche neue Sicht des Produktionsgeschehens, nach der die Fabrik lediglich eine Station unter mehreren im Strom der Wertschöpfung ist. In ihrem Zusammenwirken helfen die vier Konzepte entscheidend, jene Konflikte zu lösen, die der traditionellen Fabrik im Zeitalter der Massenproduktion so sehr zu schaffen machen: der Widerstreit zwischen Mensch und Maschine, Zeitaufwand und Geldverlust, Standardisierung und Flexibilisierung sowie zwischen bereichsspezifischer und bereichsübergreifender (System-)Perspektive.

Das Konzept des „Frugal Manufacturing“ setzt auf klein volumige, flexible Fertigung: Fabriken in der Fabrik

Seit den Tagen Henry Fords versuchen Unternehmen, die Kosten durch Steigern der Herstellmengen zu senken. Dabei setzten sie immer schnellere Fertigungsprogramme ein, immer größere Maschinen. Aber größer bedeutet nicht unbedingt besser. Betriebe, die rund um eine große Fertigungslinie operieren, bleiben abhängig von ihrem schwächsten Glied. Und die riesige Investition in eine größere, schnellere Fertigungslinie kann das Management zwingen, ganz unterschiedliche Produkte herzustellen. Die Fabrik verliert den Hauptzweck aus dem Auge und gewinnt dafür nur wenig Flexibilität. Ein besserer Weg zu wettbewerbsfähiger Fertigung besteht in „frugalem“ Denken. Die Auswahl der Maschinen muß den stufen weisen Ausbau der Kapazität erlauben. Massenproduktion muß mit hochspezialisierten Minifabriken bewältigt werden - Fabriken in der Fabrik - , in denen die Maschinen klein, leicht beweglich, hochdediziert und dem Arbeitsablauf entsprechend organisiert sind.

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