Ethik

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Lösungsvorschlag vom Experten

„Konsumenten sind durchaus in der Lage, mehrschichtige Botschaften zu verstehen und zu würdigen."FOTO: PR Mark Rampolla ist Partner bei Powerplant Ventures, einem Fonds zur Verbesserung des globalen Ernährungssystems. Davor gründete und…

Verteidigen Sie Ihre Forschung: Moralische Heuchler

Die Studie: In einer Umfrage gaben rund 1500 Amerikaner an, wie moralisch wichtig ihnen Gerechtigkeit ist. Dann bekamen alle je zehn Lose geschenkt, mit denen sie bis zu 500 Dollar gewinnen konnten; ihnen wurde aber gesagt, dass jeder zweite Teilnehmer leer ausgegangen sei. Sie sollten dann entscheiden, ob sie alles selbst behalten oder Lose an andere Teilnehmer abgeben wollten, um die Verteilung gerechter zu machen. Ein Kölner Forschungsteam verglich diese Entscheidungen mit den zuvor abgefragten moralischen Werten der Teilnehmer. Das Ergebnis: Wenn es viel zu gewinnen gab, verhielten sich die selbsterklärten Moralisten fast genauso egoistisch wie die anderen.   Die These: Selbst Gerechtigkeitsfanatiker werden schwach, wenn der Preis stimmt.


Marketing: Coole Anarchisten

Viele Kunden von Start-ups finden es reizvoll, wenn diese sich nicht an Gesetze halten. Das lässt sich fürs Marketing nutzen.

Selbstmanagement: Erkennen Sie, wer die Wahrheit sagt?

Der Mensch lügt auch und gerade in Verhandlungen. Diese wissenschaftlich fundierten Strategien helfen Ihnen, beim nächsten Mal nicht der Dumme zu sein.

Wettbewerb: Kampf den Regelbrechern

Newcomer ignorieren häufig Regeln und Vorschriften – und kommen damit durch. Klassische Unternehmen haben vier Möglichkeiten, sich gegen diese wilde Deregulierung zu wehren.

Verantwortung: Die Grüne Hoffnung

Nachhaltigkeit steht derzeit hoch im Kurs, die Beschäftigung mit dem Thema ist für Manager zur Pflichtübung geworden. Doch lohnt sich das Ganze auch ökonomisch? Eine neue Studie aus der Schweiz untersucht, inwieweit Gewissen und Geld zusammengehen.

Führung: Die Grenzen der Empathie

Wird man automatisch ein besserer Chef, wenn man sich in andere hineinversetzen kann? Eine Theorie – zu schön, um wahr zu sein. Denn zu viel Emotion kann nicht nur den Menschen schaden, sondern auch das Unternehmensergebnis negativ beeinflussen.

Verteidigen Sie Ihre Forschung: Führe mich nicht in Versuchung

Die Studie: In einer Reihe von Studien untersuchte Sreedhari Desai von der Kenan-Flagler Business School die Wirkung moralischer Botschaften. Probanden in einem virtuellen Spiel sollten mehr Geld bekommen, wenn sie Teammitglieder dazu brachten, Lügen zu verbreiten. Was die Probanden nicht wussten: Die anderen Spieler waren Kollegen von Desai. Manche hatten ihrer E-Mail-Signatur ein Zitat über Integrität hinzugefügt, andere ein neutrales Zitat, wieder andere gar keins. Das Ergebnis: Jene, die sich mit einem moralischen Zitat schmückten, wurden am seltensten um eine Täuschung gebeten. Die These: Unsere moralischen Werte öffentlich zu machen schützt uns vor dem Bösen.

Fallstudie: Was verträgt die Mission?

Eine Non-Profit-Organisation, die angehende Unternehmer in Schwellenländern unterstützt, erwägt, in die USA zu expandieren. Doch das widerspricht dem ursprünglichen Leitbild der Gründerin.

Strategie

Es gibt viele Organisationen in ähnlicher Lage. Allein unsere Organisation Ashoka fördert seit über 30 Jahren in 80 Ländern mehr als 3000 führende Social Entrepreneurs mit Stipendien, Pro-Bono-Dienstleistungen und einem Netzwerk von Unterstützern…

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