Ethik

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Verteidigen Sie Ihre Forschung: Vogel-Strauss-Taktik

Die Studie: Die Verhaltensökonomin Agne Kajackaite wollte wissen, wie es sich auf die Produktivität von Menschen auswirkt, wenn sie durch ihre Arbeit eine zweifelhafte Organisation mitfinanzieren. In ihrem Experiment, das sie an der Kölner Universität durchführte, war dies die amerikanische Waffenlobby NRA (National Rifle Association). Das Ergebnis: Am produktivsten waren jene Personen, die sicher sein konnten, nicht für die NRA zu arbeiten. Genauso emsig waren allerdings diejenigen, die sich bewusst gegen die Information entschieden, ob die Waffenlobby von ihrer Arbeit profitierte oder nicht. Die These: Viele Mitarbeiter verschließen die Augen vor unangenehmen Wahrheiten, wenn sie selbst davon profitieren.

Bücher: Die Last der Philanthropie

Spenden ist nicht einfach, wenn das Geld nachhaltig wirken soll. Wie gehen prominente Reiche wie Bill Gates oder Mark Zuckerberg mit dieser Verantwortung um?


Interview: „Wer zu viele Bedenken hat, kommt nicht an die Spitze“

Herfried Münkler ist Deutschlands prominentester Politikwissenschaftler und Experte für Herrschafts- und Machtstrukturen. Sein Spezialgebiet: der florentinische Politiktheoretiker Niccolò Machiavelli. Ein Gespräch über die Aktualität alter Führungsweisheiten in modernen Zeiten.

Lösungsvorschlag vom Experten

„Wenn Tela den Konsumenten seine Werte vermitteln kann, wird das Unternehmen seiner Konkurrenz immer voraus sein."FOTO: PR Tomás Pando ist Mitgründer und Präsident des argentinischen Schuhproduzenten Paez. Eines der Hauptprobleme, vor…

Lösungsvorschlag vom Experten

„Ein zu krampfhafter Blick nach aussen ist nur irreführend. In diese Falle istChirinos leider getappt.“ FOTO: PR Armin Schlamp ist Managing Partner und Mitbegründer der Markenstrategieberatung Blackeight. Er unterstützt Unternehmen…

Fallstudie: Eine Frage der Positionierung

Der peruanische Bekleidungshersteller Tela versucht sich einer globalen Marke gegenüber zu behaupten. Telas Ponchos sind hochwertiger, nachhaltiger und billiger. Mit welcher dieser Botschaften soll das Unternehmen in den Wettbewerb ziehen?

Lösungsvorschlag vom Experten

„Konsumenten sind durchaus in der Lage, mehrschichtige Botschaften zu verstehen und zu würdigen."FOTO: PR Mark Rampolla ist Partner bei Powerplant Ventures, einem Fonds zur Verbesserung des globalen Ernährungssystems. Davor gründete und…

Verteidigen Sie Ihre Forschung: Moralische Heuchler

Die Studie: In einer Umfrage gaben rund 1500 Amerikaner an, wie moralisch wichtig ihnen Gerechtigkeit ist. Dann bekamen alle je zehn Lose geschenkt, mit denen sie bis zu 500 Dollar gewinnen konnten; ihnen wurde aber gesagt, dass jeder zweite Teilnehmer leer ausgegangen sei. Sie sollten dann entscheiden, ob sie alles selbst behalten oder Lose an andere Teilnehmer abgeben wollten, um die Verteilung gerechter zu machen. Ein Kölner Forschungsteam verglich diese Entscheidungen mit den zuvor abgefragten moralischen Werten der Teilnehmer. Das Ergebnis: Wenn es viel zu gewinnen gab, verhielten sich die selbsterklärten Moralisten fast genauso egoistisch wie die anderen.   Die These: Selbst Gerechtigkeitsfanatiker werden schwach, wenn der Preis stimmt.

Marketing: Coole Anarchisten

Viele Kunden von Start-ups finden es reizvoll, wenn diese sich nicht an Gesetze halten. Das lässt sich fürs Marketing nutzen.

Selbstmanagement: Erkennen Sie, wer die Wahrheit sagt?

Der Mensch lügt auch und gerade in Verhandlungen. Diese wissenschaftlich fundierten Strategien helfen Ihnen, beim nächsten Mal nicht der Dumme zu sein.

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