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Verteidigen Sie Ihre Forschung: Besser nicht drüber schlafen

Die Studie: Ein Forschungsteam um die Neurowissenschaftlerin Rebecca Spencer bat Studienteilnehmer, Laptoptaschen für einen späteren Kauf zu bewerten. Die Probanden erhielten dazu Informationen über Vor- und Nachteile der Produkte – einige spätabends, andere früh am Morgen. Zwölf Stunden später sollten sie eine Tasche auswählen und dann erklären, ob sie mit ihrer Entscheidung zufrieden waren. Das Ergebnis: Diejenigen, die zuvor geschlafen hatten, waren weniger glücklich mit ihrer Wahl.   Die These: Wer ein Thema über Nacht ruhen lässt, trifft schlechte Entscheidungen.

Führungsstil: Sowohl-als-auch-Management

Ein guter Unternehmensleiter bleibt seinen Entscheidungen und Botschaften treu, hieß es lange. Vorbei. Heute kommt es vielmehr darauf an, einander scheinbar widersprechende Ziele gleichzeitig zu verfolgen. Und das erfordert andere Führungsqualitäten.


Kommentar: Mehr Experimente, bitte!

Bürokratie abbauen, indem man den Mitarbeitern einfach mehr Selbstbestimmung aufdrückt? Das ist völlig widersinnig, findet Managementvordenker Gary Hamel.

Fallstudie: Geisterfahrer bei Facebook

Der beste Verkäufer eines Autohauses hat seinen Arbeitgeber im Netz lächerlich gemacht. Es ist nicht sein erster unangemessener Post. Nun muss die Juniorchefin entscheiden: Soll sie an ihm ein Exempel statuieren?

Social Media

Susannah Winslow muss James Kenton entlassen. Ich weiß aus eigener Erfahrung als Unternehmerin, wie schwer es ist, einem Mitarbeiter zu kündigen – erst recht, wenn es sich um einen Familienbetrieb handelt. Doch wenn Sie einen Mitarbeiter…

Social Media

Susannah Winslow sollte Kenton nicht feuern – zumindest noch nicht. In Anbetracht der ihr vorliegenden Informationen birgt eine Kündigung oder disziplinarische Maßnahme das Risiko, dass Kenton juristische Schritte gegen Downcity einleitet.…

Social Media

In der Tat sollte Dell Winslow über eine Abmahnung nachdenken – aber nicht für James Kenton, sondern für seine Tochter und den Personalchef. Denn nicht die kritische Aussage auf Facebook ist hier der Skandal, sondern das Fehlen verbindlicher…

Verteidigen Sie Ihre Forschung: Töchter heben die Moral

Die Studie: Henrik Cronqvist von der Universität Miami und Frank Yu von der China Europe International Business School haben die Bewertungen der Unternehmen im S&P-500-Index in Sachen Corporate Social Responsibility (CSR) mit Informationen über den Nachwuchs der CEOs verglichen. Hatte der CEO mindestens eine Tochter, dann erreichte die Gesellschaft bei den CSR-Kennzahlen Werte, die im Durchschnitt um 11,9 Prozent über dem Median lagen. Zudem gab das Unternehmen vom Nettogewinn 13,4 Prozent mehr für CSR aus. Die These: Wenn der Chef eine Tochter hat, investiert das Unternehmen mehr in soziale Projekte.

Fallstudie: Krisenmanagement

Es besteht kein Zweifel daran, dass Simplepay durch ein Führungsversagen in diese Situation geraten ist. Jetzt steht das Management unter Beschuss; der Board hat seine Entscheidung getroffen. Da ist ein Rücktritt womöglich der einzige Ausweg. Aber…

Fallstudie: Einer muss raus

Ein Dienstleister für mobilen Zahlungsverkehr kämpft mit den Folgen eines Hackerangriffs. Bei den Kunden hat das Unternehmen viel Vertrauen eingebüßt. Nun verlangt der Board ein Bauernopfer: Einer aus dem Führungsteam soll gehen. Der CEO glaubt nicht, dass das sinnvoll ist. Aber er muss sich entscheiden.

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