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Verteidigen Sie Ihre Forschung: Von der Sonne verführt

Die Studie: Die Wirtschaftswissenschaftler Lukas Buchheim und Thomas Kolaska haben Vorverkäufe für Open-Air-Kinokarten untersucht und mit dem Wetter zum Zeitpunkt der Kaufentscheidung verglichen. An sonnigen Tagen gingen 40 bis 50 Prozent mehr Bestellungen ein als an bewölkten Tagen – egal ob die Aufführung am nächsten Tag oder erst vier Wochen später stattfand, sich das Wetter also gar nicht vorhersagen ließ. Sonnige Tage, so das Fazit, verleiten uns dazu, zu optimistisch in die Zukunft zu sehen.   Die These: Treffen Sie Entscheidungen lieber bei schlechtem Wetter. Mehr im aktuellen Heft ...

Feedback: Das eigene Wissen überschätzt

Vor wichtigen Entscheidungen holen Manager oft die Meinung von Experten ein. Neue Forschung zeigt, dass dies nicht unbedingt zu besseren Urteilen führt.


Immer ins Schwarze

Müdigkeit, Hunger, das Wetter – Menschen lassen sich bei Entscheidungen von allerlei irrelevanten Faktoren beeinflussen. Auch wenn es Managern meist nicht bewusst ist: Inkonsistente Urteile von Mitarbeitern verursachen enorme Kosten. Doch das Problem lässt sich beheben.

Verteidigen Sie Ihre Forschung: Besser nicht drüber schlafen

Die Studie: Ein Forschungsteam um die Neurowissenschaftlerin Rebecca Spencer bat Studienteilnehmer, Laptoptaschen für einen späteren Kauf zu bewerten. Die Probanden erhielten dazu Informationen über Vor- und Nachteile der Produkte – einige spätabends, andere früh am Morgen. Zwölf Stunden später sollten sie eine Tasche auswählen und dann erklären, ob sie mit ihrer Entscheidung zufrieden waren. Das Ergebnis: Diejenigen, die zuvor geschlafen hatten, waren weniger glücklich mit ihrer Wahl.   Die These: Wer ein Thema über Nacht ruhen lässt, trifft schlechte Entscheidungen.

Führungsstil: Sowohl-als-auch-Management

Ein guter Unternehmensleiter bleibt seinen Entscheidungen und Botschaften treu, hieß es lange. Vorbei. Heute kommt es vielmehr darauf an, einander scheinbar widersprechende Ziele gleichzeitig zu verfolgen. Und das erfordert andere Führungsqualitäten.

Kommentar: Mehr Experimente, bitte!

Bürokratie abbauen, indem man den Mitarbeitern einfach mehr Selbstbestimmung aufdrückt? Das ist völlig widersinnig, findet Managementvordenker Gary Hamel.

Fallstudie: Geisterfahrer bei Facebook

Der beste Verkäufer eines Autohauses hat seinen Arbeitgeber im Netz lächerlich gemacht. Es ist nicht sein erster unangemessener Post. Nun muss die Juniorchefin entscheiden: Soll sie an ihm ein Exempel statuieren?

Social Media

Susannah Winslow muss James Kenton entlassen. Ich weiß aus eigener Erfahrung als Unternehmerin, wie schwer es ist, einem Mitarbeiter zu kündigen – erst recht, wenn es sich um einen Familienbetrieb handelt. Doch wenn Sie einen Mitarbeiter…

Social Media

Susannah Winslow sollte Kenton nicht feuern – zumindest noch nicht. In Anbetracht der ihr vorliegenden Informationen birgt eine Kündigung oder disziplinarische Maßnahme das Risiko, dass Kenton juristische Schritte gegen Downcity einleitet.…

Social Media

In der Tat sollte Dell Winslow über eine Abmahnung nachdenken – aber nicht für James Kenton, sondern für seine Tochter und den Personalchef. Denn nicht die kritische Aussage auf Facebook ist hier der Skandal, sondern das Fehlen verbindlicher…

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