Allianzen

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Einkauf: Wie Sie mit mächtigen Lieferanten verhandeln

In vielen Branchen haben sich die Kräfteverhältnisse massiv verschoben: von den Käufern zu den Lieferanten. erhandlungsgeschick allein reicht jetzt nicht mehr. Vier Strategien helfen, nicht in eine ruinöse Abhängigkeit zu geraten.

Allianzen: Wie man ein Weltklasse-Joint-Venture startet

ALLIANZEN : Viele Kooperationen und Joint Ventures scheitern. Mangelnde Sorgfalt während der Startphase ist die häufigste Ursache. Die Beachtung von vier Schritten kann Gemeinschaftsunternehmen zu einem besseren Ergebnis verhelfen.


Allianzen: Ein Ende ohne Schrecken

ALLIANZEN : Eine Zusammenarbeit auf Zeit zwischen verschiedenen Unternehmen kann den Partnern strategische Vorteile bringen. Aber nur, wenn sie bereits im Vorfeld festlegen, welche Maßnahmen im Fall einer Trennung zu ergreifen sind.

Ein Unternehmen retten, ohne seine Identität zu zerstören

Das Beispiel Nissan zeigt: Auch ein ausländischer Firmenchef kann mit scheinbar bewährten Traditionen brechen, um das Unternehmen zu sanieren - wenn er dabei das Selbstwertgefühl seiner Mitarbeiter achtet.

Internet-Banking verdirbt Filialbanken das Geschäft

Zunehmend erledigen Bankkunden ihre Geldangelegenheiten im Netz. Auf diesen Umbruch stellen sich viele deutsche Banken aber nur zögerlich ein.

In einer Allianz müssen Unternehmen ihre Beziehungen vertiefen. Vertragliche Abreden sind weniger entscheidend.: Unternehmenspartnerschaften: Langsam zueinander finden

Vielen Unternehmen scheint es verlockend, durch die Partnerschaft mit einem anderen Unternehmen schlagkräftiger zu werden. Dabei droht meist eine Gefahr: Beide Seiten achten allzusehr auf die rechtlichen und finanziellen Aspekte ihrer geplanten Zusammenarbeit. Erfahrene Manager wissen längst, daß beim Zusammengehen zweier Unternehmen ganz andere Dinge zählen. Eine gute Beziehung zwischen zwei unabhängigen Unternehmen wächst und funktioniert wie eine gute Ehe. Sie durchläuft auch vergleichbare Phasen: Umschau nach dem Wunschpartner und Werben um ihn, Verlobung, Heiratsversprechen, Gründung eines gemeinsamen Hausstands sämtlich Perioden, in denen sich die Bündnisgenossen näherkommen, ihr Verhältnis vertiefen. Sie lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen und Beherzigenswertes beim anderen abzuschauen. In einer fünften Phase verstehen sich die Partner dann entweder gut und ziehen wie ein altes Ehepaar an einem Strick oder ihre Wege trennen sich wieder, im Frieden oder im Streit. Unsere Autorin zieht aus ihrer Untersuchung von 37 Kooperationen in elf Ländern vor allem einen Schluß: Letztlich sind es auch in Unternehmensallianzen die Beziehungen zwischen den beteiligten Menschen, die über den Ausgang des Wagnisses entscheiden.

Erkenntnisse aus einer Umfrage unter kooperationserfahrenen Topmanagern: Joint Ventures - nur die Hälfte floriert

Diversifikationen und Übernahmen prägten die 80er Jahre, während sich die 90er offenbar zu einem Jahrzehnt der strategischen Allianzen entwickeln. Freilich scheitern mehr als 50 Prozent dieser Joint Ventures - zu groß sind die Risiken einer engen Kooperation mit Partnern im Ausland. Zumeist liegt es an strategischen oder kulturellen Gegensätzen, doch über das Schicksal eines jeden Joint Venture entscheiden weit mehr Faktoren. In einer repräsentativen Befragung nahmen dazu Topmanager aus 131 deutschen Industriieunternehmen Stellung, die Erfahrungen mit internationalen Gemeinschaftsunternehmen machen konnten. Die Antworten verdeutlichen, worauf jedes kooperationswillige Unternehmen achten sollte, wenn es sich mit einem ausländischen Partner auf den Weg eines gemeinsamen Wagnisses begibt.

Der Markt für Produkte aus rückgewonnenen Wertstoffen wächst: Der Ritt auf der Ökowelle bringt Gewinn und ein gutes Gewissen

Längst sorgen kommunale Sammelaktionen für ein hohes Aufkommen an wiederverwertbaren Stoffen, vor allem bei Papier, Glas und Plastik. Aber noch zeigt sich wenig Bereitwilligkeit, die aus dem recycelten Material gefertigten Produkte anschließend zu kaufen. Dieses Käuferverhalten stellt nicht nur die Grundidee des Recycling in Frage, es gefährdet auch dessen wirtschaftliche Basis. Trotz dieser Misere gibt es Anlaß zu hoffen. Denn inzwischen haben engagierte Firmen Mittel und Wege gefunden, mit gezielten Innovationen und Investitionen rentable Recyclingaktivitäten zu entfalten. Am Beispiel von Coca Cola, Hoechst Celanese, Bell Atlantic und anderen Pionierunternehmen in Sachen Ökologie belegt der Autor, daß derlei Experimente sich nicht nur wegen des guten Gewissens lohnen, sondern auch die Marktposition verbessern.

Manager können aus der Biologie lernen: Wie Unternehmen in Lebensgemeinschaften prosperieren

Gleicht die Entwicklung von Unternehmen nicht in vieler Hinsicht der Evolution biologischer Systeme? Unser Autor hält das für ausgemacht und rät Unternehmen deshalb, sich zu geschäftlichen Ökosystemen zusammenzufinden. Diese branchenübergreifenden Gemeinschaften von Herstellern, Zulieferern und Abnehmern durchlaufen, wie ihre Vorbilder aus der Naturkunde, die Lebensphasen Geburt, Wachstum, Dominanz und Tod oder Selbstcrneuerung (dank innovativer Fähigkeiten). Als Beispiel für solche geschäftlichen Ökosysteme zitiert der Autor die Allianzen der Computerindustrie, der Pharmabranche und des Einzelhandels - sie alle ringen unter- und miteinander um Marktdominanz und Überleben beziehungsweise Abhängigkeit und Untergang. Es ist gerade dieser Wettstreit zwischen Ökosystemen, der heute für die entscheidenden Impulse sorgt und letztlich den Fortbestand vielgliedriger, wettbewerbstüchtiger Volkswirtschaften sichert.

Unternehmen müssen genau prüfen, ob sie zu strategischer Partnerschaft schon gerüstet sind: Was einer Kooperation den Erfolg sichert

Immer mehr Unternehmen suchen in Allianzen Zeit-, Know-how-, Globalisierungs-, Kosten- und Kompetenzvorteile. Häufig übersehen die Kooperationsstrategen freilich, daß Mitarbeiter, Organisationsstrukturen und Managementsysteme erst auf das Zusammengehen mit einem fremden Partner, der nicht selten ein bislang bekämpfter Rivale ist, vorbereitet werden müssen. Denn Kooperationsfähigkeit ist eine Tugend und darum keineswegs selbstverständlich. Wer diese Fähigkeit erwirbt und nutzt, vermindert nicht nur die Gefahr eines späteren Scheiterns. Er öffnet sich auch Wege zu den attraktivsten Kandidaten einer möglichen Partnerschaft. Was jedoch sind die tragenden Elemente der Kooperationsfähigkeit, und mit welchen Mitteln kann ein Unternehmen sie wirksam verstärken?

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