Henry Mintzberg
Als Henry Mintzberg in den 60er Jahren am Massachusetts Institute of Technology (MIT) studierte, wurden Managementvorlesungen nicht einmal angeboten. Daher machte sich der Kanadier selbst daran, das Wesen der Manager zu untersuchen. Das Thema hat den Wissenschaftler bis heute nicht losgelassen.
Was macht aus Führungskräften geschätzte und erfolgreiche Vorgesetzte? Bei welcher Art Beförderung bleiben Ambitionen auf der Strecke? Wie kommt es zu Überforderung? Seit bald drei Jahrzehnten gibt Linda Hill Managern Ratschläge, mit deren Hilfe sie zu herausragenden Führungspersönlichkeiten werden können.
In den 60er Jahren stellte der Schweizer Professor Hans Ulrich die klassische Betriebswirtschaftslehre infrage. Er forderte dazu auf, in Systemen zu denken. Sein St. Galler Management-Modell hat viele Führungskräfte und Berater beeinflusst.
Michael Porter
Michael Porter gilt als Papst unter den Managementvordenkern. Der Harvard-Professor ist mit seinen Arbeiten zu Strategie und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, Branchen und Volkswirtschaften berühmt geworden. Nun wendet er sich einem neuen Thema zu: der Weiterentwicklung von Corporate Social Responsibility.
Ein guter Netzwerker zeichnet sich nicht dadurch aus, dass er ein besonders dickes Adressbuch hat, betont Herminia Ibarra. In der Pflege von Beziehungen steckt zielgerichtete Arbeit. Wer meint, er kommt bei seiner Karriereentwicklung ohne sie aus, irrt.
Roger L. Martin
Roger L. Martin hat es geschafft, der kanadischen Rotman Business School zu einem exzellenten Ruf zu verhelfen. Weil er seinen Studenten einbläut, dass nicht Auswendiglerner oder Analytiker die Geschäftswelt verändern, sondern Querdenker und kreative Geister.
Wer Unternehmen verändern möchte, sollte sich nicht mit Kleinigkeiten aufhalten. Grundlegende Transformationen sind nur möglich, wenn Arbeiten auf eine völlig neue Art und Weise erledigt werden, sagt John P. Kotter. Der Wissenschaftler gilt als Doyen des Change-Managements.
Peter Senge machte den Begriff der lernenden Organisation bekannt. Gut 30 Jahre nach Veröffentlichung seines Standardwerks zu dem Thema zollen ihm Kollegen und Praktiker noch immer Respekt für seine Erkenntnisse. Senge sagt, dass Führungskräfte nicht alles wissen können. In modernen, sogenannten lernenden Organisationen kommt es vielmehr auf starke Teams an.
Psychologie hatte lange nichts zu suchen in der Welt des Managements. Doch Manfred Kets de Vries zeigte schon vor 30 Jahren, dass Topentscheider nicht sachlich urteilen und argumentieren, sondern sich von unterdrückten Gefühlen und unbewussten Ängsten leiten lassen. Und dass ihnen nicht selten der Erfolg zu Kopf steigt.
Bedürfnisse befriedigen, Wert für die Kunden schaffen sowie Umsatz und Gewinn steigern. Der Amerikaner Philip Kotler verhalf mit seinem Werk "Marketing-Management" seiner Disziplin zu strategischer Bedeutung.
Geheimniskrämerei schadet, ist Henry William Chesbrough überzeugt. Wer nachhaltig erfolgreich sein will, muss sich öffnen und über neue Ideenquellen nachdenken. Mit seinen Forschungen zu "Open Innovation" hat der Berkeley-Professor Unternehmen auf der ganzen Welt inspiriert.
Stephen R. Covey
Stephen R. Covey füllt mit seinen Vorträgen riesige Hallen. Er gilt als einer der großen Managementgurus unserer Zeit - auch weil er mit leicht zugänglichen Thesen sein Publikum beeindruckt. Er predigt Effektivität als Motor für das Wachstum von Individuen und Unternehmen. Und er fordert Manager auf, sich bewusst dafür zu entscheiden, Führungskraft zu sein. Denn nur wer gern führt, kann ein guter Chef sein.
C. K. Prahalad galt als einer der kreativsten Managementvordenker seiner Generation. In einer Zeit, in der Unternehmer auf Diversifikation und Risikostreuung setzten, empfahl er ihnen, sich auf das Wesentliche zu besinnen - und hatte damit großen Erfolg. Zuletzt widmete sich Prahalad, der im April 2010 starb, intensiv den Herausforderungen der Schwellenländer - und damit auch seiner Heimat Indien.
Clayton Christensen
Kaum ein Technologieunternehmen kommt heute ohne die Ideen des Harvard Professors Clayton Christensen aus. Er zeigte Führungskräften, warum es nicht ihre wichtigste Aufgabe ist, Bestehendes kontinuierlich zu verbessern. Um langfristig wettbewerbsfähig zu sein, so Christensen, bedarf es disruptiver Innovationen.
Wohl kein anderer Managementexperte hat von so vielen Seiten Anerkennung erfahren wie Peter F. Drucker. Zu Recht. Der 2005 verstorbene große Denker hat in seiner mehr als 60 Jahre währenden Karriere Unternehmen auf der ganzen Welt beraten, Managementnachwuchs ausgebildet und die Praxis der Unternehmensführung durch zahllose Ideen und Konzepte bereichert.
Erkennen Sie einen guten Trainer? Finden Sie es heraus was effektives Coaching ausmacht.
Wie gut kennen Sie die Managementvordenker? Testen Sie Ihr Wissen.
Wie gut können Sie mit Ihren Ressourcen haushalten? Überprüfen Sie, wo Ihre Energiedefizite liegen!
Artikel aus dem Harvard Business Manager
als Hörbuch-Download
von Kevin Coyne, Patricia Gorman Clifford
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