Lassen sich Familie und Karriere vereinbaren?

HBM Sonderheft 1/2018

Diese Fra­ge höre ich im­mer wie­der. Und sie ist für gut aus­ge­bil­de­te Frau­en, die in der Re­gel min­des­tens 20 Jah­re ih­res Le­bens in eine Aus­bil­dung in­ves­tiert ha­ben, sch­licht und er­grei­fend nicht mehr zeit­ge­mäß. Denn sie un­ter­stellt von vorn­her­ein, dass eine Ver­ein­bar­keit pro­ble­ma­tisch ist oder Kar­rie­re für das Kind et­was ten­den­zi­ell Ne­ga­ti­ves oder Nach­tei­li­ges be­deu­tet.
Das Nar­ra­tiv in der Dis­kus­si­on über be­rufs­tä­ti­ge Frau­en und Müt­ter muss sich ver­än­dern – in der Be­rufs­welt, aber vor al­lem auch in un­se­ren ei­ge­nen Köp­fen. In der Öf­fent­lich­keit wür­de sich heu­te nie­mand mehr ge­gen Frau­en an der Spit­ze aus­spre­chen. Das Ge­gen­teil ist der Fall: Vie­le nam­haf­te Füh­rungs­kräf­te en­ga­gie­ren sich für mehr Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen (wie zum Bei­spiel in der In­itia­ti­ve „Chef­sa­che“), um das The­ma mit Brei­ten­wir­kung zu be­för­dern. Den­noch zei­gen zahl­rei­che Stu­di­en wei­ter­hin, dass in der De­bat­te über die Auf­stiegs­mög­lich­kei­ten von Frau­en im­mer noch zu vie­le Män­ner – und auch Frau­en – „bia­sed“ sind. Das heißt, sie zei­gen sich mal mehr, mal we­ni­ger un­be­wusst vor­ein­ge­nom­men und da­mit skep­tisch, was weib­li­che Kar­rie­ren an­geht.
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