Woran scheitern Talente?

HBM Sonderheft 1/2018

Es gibt da die­sen Spruch von Kon­fu­zi­us: „Wäh­le einen Be­ruf, den du lie­bst, und du brauchst kei­nen Tag in dei­nem Le­ben mehr zu ar­bei­ten.“ Vie­le Ta­len­te schei­tern, weil sie die­se Be­ru­fung nicht ge­fun­den ha­ben. Sie quä­len sich über Jah­re in ei­nem Job, der nichts wei­ter als ein Job für sie ist, und war­ten auf den Fei­er­abend, um end­lich wie­der sie selbst zu sein.
Lei­der stel­len sich vie­le Men­schen am An­fang ih­rer Kar­rie­re nie ernst­haft die ent­schei­den­den Fra­gen. Die ers­te ist: Was kann ich, wel­che Fä­hig­kei­ten brin­ge ich mit? Und die zwei­te: Was ist mir wich­tig, was treibt mich an und mo­ti­viert mich? Statt­des­sen ver­su­chen sie, ir­gend­wel­chen Er­war­tun­gen zu ge­nü­gen. Oft sind das die der El­tern, aber vie­le las­sen sich auch stark von Freun­den und ih­rem ge­sam­ten Um­feld lei­ten. Statt ihre ei­ge­nen In­ter­es­sen zu ver­fol­gen, grei­fen sie kurz­fris­ti­ge Trends auf: Die an­de­ren wol­len alle In­vest­ment­ban­ker oder Un­ter­neh­mens­be­ra­ter wer­den? Okay, dann ma­che ich das jetzt auch.
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