Von John Coleman
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Welt zu verändern. In den letzten zehn Jahren haben wir eine bemerkenswerte Transformation und in vielen Teilen der Welt eine scheinbar endlose Krise erlebt. Hunderte von Millionen Menschen sind aus der Armut in die Mittelschicht aufgestiegen. Auf der anderen Seite sehen wir uns mit hartnäckigen und schwierigen Problemen konfrontiert, wie Seuchen, Rezession und ökonomischen Verwerfungen. Dementsprechend sind wir auf Führungspersönlichkeiten angewiesen, die diese Herausforderungen angehen wollen.
Die gute Nachricht ist: Es gibt diese Persönlichkeiten. In einer Untersuchung im Buch "Passion&Purpose" gaben Business-Studenten in Graduierten-Programmen an, dass zwei der drei wichtigsten Entscheidungskriterien für einen Arbeitgeber "intellektuelle Herausforderung" und die "Gelegenheit, die Welt zu verändern" seien. Rund 85 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, wonach Unternehmer gut ausgebildet seien, um die wichtigsten Probleme der Welt zu lösen.
Was können wir als Individuen tun, um einen Unterschied in der Welt zu machen? Das ist die zentrale Frage im Buch "World Changers" von John Byrne. Der Autor hat Gespräche mit 25 erfolgreichen Entrepreneuren geführt - Menschen wie Oprah Winfrey, Bill Gates oder Richard Branson - und konzentriert sich darauf, diesen Leuten die Gelegenheit zu geben, ihre Geschichte zu erzählen. Beim Lesen des Buches habe ich einige wertvolle Lektionen für künftige Führungspersönlichkeiten gefunden.
1. Stellen Sie den Zweck des Ganzen in den Vordergrund. Der vielleicht kleinste gemeinsame Nenner der größten Führungspersönlichkeiten ist die zentrale Bedeutung des Unternehmenszwecks in ihren Organisationen. Googles Mission besteht darin, "die Informationen der Welt zu organisieren und sie universell zugänglich und nutzbar zu machen". Das Motto der Supermarktkette "Whole Foods" lautet "Gesunde Lebensmittel, gesunder Mensch, gesunder Planet". Facebooks Mission lautet, die Menschen in die Lage zu versetzen, Inhalte zu teilen und die Welt offener und vernetzter zu machen. Diese Mission wirkt wie ein Kompass für die Unternehmen und die Mitarbeiter. Einen solchen Zweck zu finden und zu artikulieren ist eine Grundvoraussetzung, um ein global relevantes Unternehmen zu entwickeln.
2. Sie sind nicht zu alt. Viel zu oft denken wir Unternehmensgründung und Jugend zusammen. Oder wir meinen, dass Gründer Menschen mit ganz besonderen Fähigkeiten sein müssten. Tatsächlich geht es dabei vor allem darum, eine Idee zu haben und den Mut, diese Vision umzusetzen - das Alter spielt dabei keine Rolle. Wussten Sie, dass Bernie Marcus und Arthur Blank die amerikanische Baumarktkette "Home Depot" gründeten, als sie 34 und 48 Jahre alt waren? Darüber hinaus war keiner von beiden zuvor bereits Gründer eines Unternehmens gewesen: Marcus war ein früherer Apotheker, und beide hatten gerade erst ihren Job verloren bei der früheren Baumarkt-Kette "Handy Dan".
4. Seien Sie selbst der Experte. Viele Absolventen von MBA-Studiengängen sind versucht, Unternehmen in Branchen zu gründen, über die sie eigentlich wenig wissen, einfach weil diese Branchen großes Potenzial haben. Aber um die Welt zu verändern, zahlt es sich aus, ein Experte auf seinem Gebiet zu sein. Finden Sie etwas, das Sie lieben. Werden Sie zum Experten und überlegen Sie, welche Innovationen Sie in diesem Bereich entwickeln könnten. Larry Page und Sergey Brin hatten mit Google Erfolg, weil sie absolute Experten beim Thema Internet-Suche waren. Page selbst formuliert es so: "Wir haben wirklich davon profitiert, Experten zu sein Wir verstanden alle Aspekte der Internetsuche. Wir hatten Gespräche mit allen großen Unternehmen in diesem Bereich. Wir wussten sehr gut, was in der Branche vorging." Sie wussten nicht genau, wie sie ihr Produkt auf den Markt bringen und ein Unternehmen von Weltrang aufbauen sollten. Aber sie wussten mehr als jeder andere auf dem Planeten, das Internet nach nützlichen Informationen zu durchkämmen.
5. Fangen Sie klein an. Unternehmen mit globalem Einfluss sind selten schon seit ihrer Gründung so bedeutend. Manchmal steht zu Beginn noch nicht einmal ein völlig zu Ende gedachtes Konzept dahinter. Viele bahnbrechende Gründer beginnen mit einer kleinen Idee und entwickeln sie stetig weiter. Wenn Sie mit Ihrer Gründung zögern, weil Sie nicht wissen, wie Sie mit Ihrem Unternehmen etwas verändern können, verpassen sie vielleicht eine Chance. Nämlich durch Erfahrung zu lernen. Eine der für mich wichtigsten Erkenntnisse dieses Buches war die Tatsache, wie viele Gründer klein anfingen und dass die wenigsten zu Beginn große Pläne hatten. Oprah Winfrey begann ihre Karriere als TV-Reporterin im amerikanischen Nashville und arbeitete für eine lokale Talk-Show. Das tat sie, bis der Medien-Anwalt Jeff Jacobs sie ermutigte, ihre eigene Show zu entwickeln und ihre Produktionsfirma zu gründen. Der britische Unternehmer und Milliardär Richard Branson verkaufte zu Anfang Schallplatten aus dem Kofferraum seines Autos. Michael Dell stieg ins Geschäft ein, als er PCs in seiner Studentenbude aufrüstete.
Es ist eine Zeit großer Gelegenheiten. Diese fünf Erkenntnisse zu beherzigen könnte für Sie der erste Schritt sein, um einen Unterschied zu machen. Wie werden Sie die Welt verändern?
hmm gibt sicher ein paar Grundsätzliche Dinge aber sonst ist das alles immer ein Einzelfall bei dem es oft auf verschiedenes ankommt, vor allem wenn es neu und innovativ sein soll und was es so in der Form in anderen Unternehmen vielleicht noch nicht gab. mehr...
Ich denke der allerwichtigste Punkt ist: "Finden Sie etwas, das Sie lieben." Dann gehen sich auf jeden Fall die weiteren Schritte sehr viel leichter... mehr...
Hallo die Begriffe, Potential - Welt - wichtigste Probleme einerseits und mutige Gründer + echte Führungspersönlichkeiten andererseits sind derart allumfassend dass damit ist jede Antwort, außer ein NEIN - unmöglich ist.. allein schon dieser DiskussionsAnsatz würgt das Thema ab! mfG. mehr...