Von Daniel Gulati
Als Mark Zuckerberg Facebook im Jahr 2004 gründete, war das Ziel scheinbar harmlos: Es ging darum, Freunde miteinander zu vernetzen. Einige Jahre und ungefähr 900 Millionen Nutzer später, umfasst das soziale Netzwerk fast alle Aspekte unseres privaten und beruflichen Lebens. Facebook entwickelt sich rasant zur wichtigsten Kommunikations-Plattform der Zukunft.
Aber diese Welt der allgegenwärtigen Vernetzung hat auch Schattenseiten. Vor kurzem schrieb ich, dass Facebook und andere Social-Media-Seiten eine der Hauptursachen für Ängste im Beruf sind. Nach einigen Kommentaren und Reaktionen auf diesen Text zu urteilen, ist klar: Besonders Facebook geht noch einen Schritt weiter: Es macht uns in der Tat unglücklich.
Facebooks rasantes Wachstum und seine neuesten Produktentwicklungen, wie der markante Newsticker (über den sich die letzten Aktivitäten von Online-Kontakten nachverfolgen lassen), die Einführung der Top-Stories-Funktion (die einen Überblick bietet über die wichtigsten Beiträge) und größere Fotos sind alle auf einen Zweck hin gerichtet: Sie sollen die Nutzer dazu ermutigen, mehr Inhalte miteinander zu teilen. Nun zeigt sich: Dieses intensive Teilen von Information und Inhalten bedroht unser Lebensglück.
Ich kenne einige die Facebook mittlerweile den Rücken gekehrt haben. Und auch so Schlaue, die es gar nicht erst genutzt haben. Mich macht Facebook hektisch, unkonzentriert. Es verzerrt Emotionen und Wahrnehmungen von Beziehungen und Kommunikation. Für mich ist es Gift. Ich bin da raus . und fühle mich endlich wieder wohl. Meine Freunde,die mir gefolgt sind...übrigens auch. mehr...
was daran ist unrealistisch, facebook hinter sich zu lassen? einer der eigentlichen social-media-prototypen im deutschsprachigen raum war der partysan, den die nutzer dann richtung myspace verliessen, beide orte heute wüsteneien. und so wie es eine zeit vor und nach partysan, myspace & co gab, wird es auch eine zeit nach facebook geben. die menschen, die meinen nicht mehr ohne zu können, waren bereits vorher schon prädisponiert für suchtverhalten und [...] mehr...
Facebook die Schuld an menschlichen Schwächen zu geben ist ja wohl absurd. Social Networks habend der Gesellschaft endlich die Möglichkeit gegeben, ihren Wunsch nach sozialer Vernetzung zu erfüllen. Es geht nicht um die Namen der Netzwerke, egal ob Facebook, Google+ usw, es geht um die Art der Kommunikation, eben Web 2.0, und bei der Schaffung dieser neuen Generation hat Facebook eine Pionierrolle eingenommen. Social Networks habe sowohl für den privaten [...] mehr...
Ich versuche konstruktiv zu kritisieren: 1. Facebook stachelt zum ständigen Vergleich mit anderen an Wer sich mit anderen vergleichen muss, braucht Facebook nicht dazu. Wer Neid gegenüber FREUNDEN empfindet, sollte sich überlegen ob a) er mit sich ein Problem hat oder b) Freundschaft für sich falsch definiert und ob es nicht besser ist, sich für Freunde und ihre Erfolge zu freuen. Dann freuen die sich nämlich auch für die eigenen. 2. Facebook [...] mehr...