2. Teil: Was der CEO tun sollte
Die vorherrschende Logik hinter sich lassen
Basierend auf unseren Erfahrungen mit einem Dutzend Unternehmen, darunter Procter & Gamble, Deere & Company, Harman und Logitech, empfehlen wir einen zweistufigen Ansatz, der folgendes miteinander kombiniert: 1. Schrittweiser und passgenauer Veränderungsprozess quer durch das Unternehmen von oben nach unten (Top-down-Prozess) 2. Sofortiger und radikaler Wandel innerhalb kleiner Teams von unten nach oben (Bottom-up-Prozess), die konkrete Projekte vorantreiben.
1. Was der CEO tun sollte:
Entwickeln Sie eine neue Vision für die Zukunft des Unternehmens: Der CEO sollte seine Position nutzen, um Einfluss zu nehmen. Bei Harman betonte CEO Dinesh Paliwal wiederholt, dass die traditionellen Absatzmärkte gesättigt waren, und dass das Unternehmen künftig nur in den bisher von Harman nicht abgedeckten Märkten würde wachsen können.
Erhöhen Sie die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den Schwellenländern und konzentrieren Sie sich auf lokale Bedürfnisse: Harmans Kernkompetenz ist technisches Know-how. Paliwal verlegte den Schwerpunkt der Produktentwicklung von Deutschland und den USA in die wichtigsten Wachstumsmärkte.
Eignen Sie sich mehr Wissen über Schwellenländer an: Paliwal schickt sein gesamtes Führungsteam für einen Monat nach China, und das jedes Jahr. Das ist eine spannende Maßnahme, die auf einer simplen Idee beruht - Ein neues Umfeld fördert frisches Denken.