Von Ron Ashkenas
Lassen Sie mich mit einem Geständnis beginnen: Ich bin in der Regel der letzte, der das Büro verlässt. Ich komme um 8 Uhr oder früher und gehe oft erst nach 19 Uhr nach Hause. Aber ich beklage mich nicht. Ich liebe meine Arbeit - und ich habe eine verständnisvolle Familie. Aber seitdem es immer mehr zu tun gibt, als Zeit dafür zur Verfügung steht, bleibe ich immer länger im Büro.
Nachtarbeiter: Sind Sie der letzte, der das Licht ausknipst?
Dieser Trend wird sich voraussichtlich fortsetzen. Eine unbeabsichtigte Folge unserer globalen, vernetzten Welt ist, dass Kunden, Klienten, Partner und Kollegen sofortige Reaktionen auf ihre Anliegen erwarten. Gleichzeitig sind in vielen Branchen neue Jobs Mangelware - daher will kein Arbeitnehmer riskieren, Vorgesetzte oder Kunden zu enttäuschen. Im Endeffekt bleiben mehr Mitarbeiter länger bei der Arbeit. Und viele stehen regelmäßig vor dem Dilemma, ob sie im Büro bleiben sollen, um eine wichtige Aufgabe noch heute zu erledigen oder ob sie sie auf Morgen verschieben können.
Da ich selbst dazu neige, lange zu arbeiten, bin ich wahrscheinlich die letzte Person, die Ratschläge zu diesem Thema geben sollte. Wenn Sie die langen Stunden im Büro jedoch nicht genauso genießen wie ich, kann das schwerwiegende Folgen haben. Eine Untersuchung von 6000 britischen Beamten hat im vergangenen Jahr gezeigt, dass bei denjenigen, die regelmäßig über zehn Stunden täglich gearbeitet haben, das Risiko um 60 Prozent stieg, herzkrank zu werden. Und wenn Sie nicht einen verständnisvollen Partner an Ihrer Seite haben, kann das Ihre Beziehung enorm belasten.
Was also können Sie tun, damit Überstunden nicht die Regel werden oder wie Sie zumindest die negativen Konsequenzen vermeiden? Hier sind ein paar Anregungen, die helfen können, Prioritäten zu setzen:
Guten Abend Dr. Bartonitz, nett, dass wir uns auch hier treffen. Ich denke Sie erwähnen schon die richtigen Punkte. Ich möchte noch ein paar Gedanken hinzufügen. Ich denke was auch viele Menschen besonders frustrieren kann ist, wenn sie viel Arbeitszeit und viel Anstrengung in ein Projekt gesteckt haben, um hinterher festzustellen, dass es umorganisiert wird, und die Mühe wirkungslos verpufft, weil Randbedingungen sich geändert haben. [...] mehr...
In diesen Zeiten der Krisen wird es den Menschen immer schwieriger werden, nicht länger zu arbeiten, um nicht den Arbeitsplatz zu verlieren. Ich selbst arbeite wie Sie überwiegend selbstbestimmt und sehen einen Sinn in dem, was ich tue. Daher ist das Risiko der Erkrankung für mich noch gering. Vielen Anderen geht es aber anders. Depression un Burn-Out ist die Folge. So sind inzwischen 40% aller Europäer einmal in ihrem Leben davon betroffen. Ich hatte [...] mehr...