Die neuen China-Strategien

INTERNATIONALISIERUNG:

HBM Februar 2013

Vom Bil­lig­lohn- zum Hight­ech-Land: Der chi­ne­si­sche Markt ver­än­dert sich ra­pi­de. Wer dort Pro­duk­te her­stel­len oder ver­kau­fen will, muss sei­ne Stra­te­gie dar­an aus­rich­ten. Wir ha­ben deut­sche Un­ter­neh­men ge­fragt, wie sie sich in vier für die Wett­be­wer­bs­fä­hig­keit zen­tra­len Be­rei­chen neu auf­stel­len wol­len: bei der Pro­duk­ti­on, der Be­schaf­fung, bei For­schung & Ent­wick­lung und beim Per­so­nal. Dazu führ­ten wir in ei­nem vom Bun­des­for­schungs­mi­nis­te­ri­um ge­för­der­ten Pro­jekt 18 In­ter­views mit Ma­na­gern, die das Ge­schäft vor Ort in Chi­na lei­ten. Sie ver­tre­ten so­wohl Kon­zer­ne wie BASF, Bosch und BMW als auch Mit­tel­ständ­ler wie Mar­quardt, Wirt­gen oder Zeiss. Ins­ge­samt ver­ei­nen die be­frag­ten Un­ter­neh­men 115000 Be­schäf­tig­te und da­mit über 25 Pro­zent der Ge­samt­be­schäf­ti­gung so­wie fast ein Drit­tel der lo­ka­len Um­sät­ze al­ler deut­schen Fir­men in Chi­na auf sich. Da­mit er­laubt die Stu­die qua­li­ta­ti­ve Aus­sa­gen dar­über, wie Un­ter­neh­men aus der Bun­des­re­pu­blik im größ­ten Markt Asi­ens künf­tig vor­ge­hen wol­len.

PRO­DUK­TI­ON
Chi­na als ver­län­ger­te Werk­bank ein­zu­set­zen - die­se Stra­te­gie ver­fol­gen deut­sche Fir­men kaum noch. Der über­wie­gen­de Teil der dor­ti­gen Fa­bri­ken be­dient haupt­säch­lich den lo­ka­len Markt. Zum Teil liegt das am Nach­hol­be­darf der chi­ne­si­schen Wirt­schaft: Beim Schalt­schrank­her­stel­ler Rit­tal etwa kann nach Aus­sa­gen des dor­ti­gen Ge­schäfts­füh­rers „der ei­ge­ne Ka­pa­zi­täts­auf­bau mit der lo­kal stark wach­sen­den Nach­fra­ge ge­ra­de so Schritt hal­ten“. Auch die Kos­ten sind ein Grund: Die Löh­ne im Reich der Mit­te stei­gen jähr­lich um 10 bis 15 Pro­zent. Rit­tals Ge­schäfts­füh­rung wie auch der Ge­ne­ral­be­voll­mäch­tig­te für Chi­na beim Che­mie­kon­zern BASF ge­hen da­von aus, dass sich „die Pro­duk­ti­ons­kos­ten­vor­tei­le des Lan­des ge­gen­über Deutsch­land mehr und mehr re­la­ti­vie­ren wer­den“.
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