Die 50 besten Manager der Welt

CEO-RANKING:

HBM Januar 2013

Vor fünf Jah­ren stell­ten wir ein welt­wei­tes Pro­jekt auf die Bei­ne, das sich die­ser Her­aus­for­de­rung an­neh­men soll­te. Es ging uns da­bei um mehr als nur um die De­fi­ni­ti­on der rich­ti­gen Kenn­zah­len. Wir woll­ten eine Sco­re­card ent­wi­ckeln, die ei­ner­seits Men­schen in Un­ter­neh­men dazu bringt, über lang­fris­ti­ge Per­for­man­ce zu spre­chen, dar­über hin­aus aber auch die ge­sam­te Art und Wei­se ver­än­dert, wie Auf­sichts­rä­te, Ma­na­ger, Un­ter­neh­mens­be­ra­ter und Wis­sen­schaft­ler CEOs wahr­neh­men und be­ur­tei­len. Wir woll­ten mit die­ser In­no­va­ti­on Un­ter­neh­mens­chefs ins Ram­pen­licht stel­len, die in ih­ren Fir­men lang­fris­tig Wer­te ge­schaf­fen ha­ben, und wir woll­ten Füh­rungs­kräf­ten auf der gan­zen Welt neue Bench­marks an­bie­ten, an de­nen sie sich mes­sen kön­nen.
Vor rund drei Jah­ren stell­ten wir in der Fe­bru­ar-Aus­ga­be 2010 des Har­vard Busi­ness Ma­na­gers eine sol­che Sco­re­card vor. An­hand ih­rer Kri­te­ri­en be­wer­te­ten wir die Leis­tun­gen von CEOs wäh­rend ih­rer ge­sam­ten Dienst­zeit und stell­ten ein Ran­king mit fast 2000 Na­men zu­sam­men. Für die hier vor­lie­gen­de Aus­ga­be ha­ben wir die Ana­ly­se ak­tua­li­siert und um zwei wich­ti­ge Aspek­te er­wei­tert: Die CEOs wur­den wirk­lich glo­bal aus­ge­wählt, und es wur­de be­rück­sich­tigt, in­wie­weit sie nicht nur fi­nan­zi­ell, son­dern auch im Hin­blick auf so­zia­le Kom­po­nen­ten er­folg­reich wa­ren.

WIE WIR DIE PER­FOR­MAN­CE BE­UR­TEI­LEN
Wir ver­wen­de­ten für die ak­tu­el­le Un­ter­su­chung weit­ge­hend die­sel­be Me­tho­dik wie vor drei Jah­ren (sie­he auch den Kas­ten „Die Me­tho­de“) . Da­bei stan­den uns drei Zie­le vor Au­gen:
Lang­fris­tig­keit. Wir ma­ßen die lang­fris­ti­ge Leis­tung des je­wei­li­gen CEOs über die ge­sam­te Zeit­span­ne von sei­nem ers­ten bis zum letz­ten Ar­beits­tag. (Für CEOs, die noch im Amt sind, wer­te­ten wir Da­ten bis zum Stich­tag 31. Au­gust 2012 aus.) Da­für er­mit­tel­ten wir die Ver­än­de­run­gen der län­der- und bran­chen­be­rei­nig­ten Ak­ti­en­ren­di­te plus die Ent­wick­lung der Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung.
Glo­ba­le Aus­rich­tung. Un­ser Ran­king soll die In­ter­na­tio­na­li­tät der Wirt­schaft wi­der­spie­geln. 2010 un­ter­such­ten wir die Leis­tun­gen der CEOs von Un­ter­neh­men aus S&P Glo­bal 1200 und BRIC 40. Dies­mal nah­men wir drei wei­te­re In­di­zes aus Schwel­len­län­dern hin­zu. Das ver­grö­ßer­te den Kreis der be­ur­teil­ten CEOs um etwa ein Drit­tel von 1999 im Jahr 2010 auf 3143 im Jahr 2012.
Ob­jek­ti­vi­tät. An­de­re Ran­kings zie­hen Re­pu­ta­ti­ons­wer­te oder Er­geb­nis­se aus Um­fra­gen für die Be­ur­tei­lung von CEOs her­an. Das birgt die Ge­fahr, dass Po­pu­la­ri­tät oder Be­rühmt­heit eine Rol­le spie­len. Wir da­ge­gen stütz­ten uns aus­schließ­lich auf Per­for­man­ce-Kenn­zah­len - vor al­lem auf die Ak­ti­en­ren­di­te. An­de­re Mess­grö­ßen wie Um­satz, Pro­fi­ta­bi­li­tät oder In­no­va­ti­ons­kraft sind eben­falls ge­eig­net, aber sie sind bran­chen­ab­hän­gig und er­schwe­ren des­halb den Ver­gleich.

WER STEIGT AUF, WER STEIGT AB?
Die Top-50-CEOs auf un­se­rer Lis­te wa­ren un­ge­wöhn­lich er­folg­reich. Sie er­reich­ten im Durch­schnitt eine Ren­di­te von 1661 Pro­zent wäh­rend ih­rer Tä­tig­keit und er­höh­ten den Markt­wert ih­res Un­ter­neh­mens um 52,7 Mil­li­ar­den US-Dol­lar (be­rei­nigt um die Fak­to­ren In­fla­ti­on, Di­vi­den­den, Ak­ti­en­rück­käu­fe und Ak­ti­e­ne­mis­sio­nen). Der Un­ter­schied zwi­schen den CEOs an der Spit­ze und de­nen am Ende der Lis­te ist be­mer­kens­wert: Die 50 Ma­na­ger am un­te­ren Ende ver­zeich­nen eine Ren­di­te von mi­nus 65 Pro­zent und einen Rück­gang des Markt­wer­tes um 16,6 Mil­li­ar­den US-Dol­lar.
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