Besser entscheiden mit Big Data

UNTERNEHMENSFÜHRUNG:

HBM November 2012

Was man nicht mes­sen kann, kann man nicht ma­na­gen." Es steckt viel Weis­heit in die­ser Aus­sa­ge, die wahl­wei­se dem Phy­si­ker W. Ed­wards De­ming oder dem Ma­na­ge­men­t­au­tor Pe­ter Dru­cker zu­ge­schrie­ben wird. Denn sie er­klärt, wa­rum die der­zei­ti­ge ex­plo­si­ons­ar­ti­ge Ver­meh­rung di­gi­ta­ler Da­ten so be­deut­sam ist. Ein­fach aus­ge­drückt: Durch Big Data kön­nen Ma­na­ger we­sent­lich mehr mes­sen, mehr über ihr Ge­schäft er­fah­ren und mit­hil­fe die­ses Wis­sens bes­se­re Ent­schei­dun­gen tref­fen und bes­se­re Er­geb­nis­se er­zie­len.
Ein gu­tes Bei­spiel da­für ist der Ein­zel­han­del. Buch­händ­ler hat­ten schon im­mer ein Ge­spür da­für, wel­che Bü­cher sich gut ver­kau­fen und wel­che nicht; wenn sie ein Kun­den­bin­dungs­pro­gramm hat­ten, konn­ten sie man­che Käu­fe so­gar ein­zel­nen Kun­den zu­ord­nen. Das war es aber auch schon. Mit dem Ab­wan­dern des Han­dels ins In­ter­net wur­den die Kun­den je­doch dra­ma­tisch trans­pa­ren­ter: On­li­ne-Händ­ler kön­nen nicht nur auf­zeich­nen, was je­der ein­zel­ne kauft, son­dern auch, was er sich sonst noch an­sieht, wie er sich durch das An­ge­bot be­wegt, ob er sich von An­ge­bo­ten, Be­wer­tun­gen und dem Sei­ten­lay­out be­ein­flus­sen lässt und wel­che Ge­mein­sam­kei­ten Ein­zel­per­so­nen und Grup­pen ha­ben. Rasch ent­wi­ckel­ten die An­bie­ter Al­go­rith­men, die vor­her­sag­ten, wel­ches Buch ein be­stimm­ter Kun­de als Nächs­tes gern le­sen wür­de - und mit je­dem die­ser Vor­schlä­ge, die an­ge­nom­men oder ab­ge­lehnt wur­den, lern­ten sie dazu. Tra­di­tio­nel­le Händ­ler da­ge­gen hat­ten sch­licht kei­nen Zu­gang zu der­ar­ti­gen In­for­ma­tio­nen. Da ist es kein Wun­der, dass Ama­zon so vie­le tra­di­tio­nel­le Lä­den zum Auf­ge­ben zwang.
Die Ama­zon-Sto­ry ist so ver­traut, dass man bei­na­he ihre wah­re Be­deu­tung über­se­hen könn­te. Wir er­war­ten, dass rei­ne On­li­ne-Un­ter­neh­men Din­ge schaf­fen kön­nen, von de­nen Ma­na­ger der vo­ri­gen Ge­ne­ra­ti­on nur träu­men konn­ten. Doch Big Data kann noch mehr: Das Kon­zept ist leis­tungs­fä­hig ge­nug, um auch tra­di­tio­nel­le Un­ter­neh­men zu trans­for­mie­ren - für die er­öff­nen sich mög­li­cher­wei­se so­gar mehr Chan­cen auf Wett­be­wer­bs­vor­tei­le, denn On­li­ne-An­bie­ter wuss­ten schon im­mer, dass ihre Kon­kur­renz­fä­hig­keit da­von ab­hängt, wie sie mit Da­ten um­ge­hen. Wie wir noch ge­nau­er aus­füh­ren wer­den, ist die ak­tu­el­le Big-Data-Re­vo­lu­ti­on deut­lich mäch­ti­ger als die Ana­ly­tik­me­tho­den, die frü­her ein­ge­setzt wur­den. Heu­te kön­nen wir ge­nau­er mes­sen und steu­ern als je­mals zu­vor. Wir kön­nen bes­se­re Vor­her­sa­gen und in­tel­li­gen­te­re Ent­schei­dun­gen tref­fen. Wir kön­nen ef­fek­ti­ve­re Maß­nah­men er­grei­fen, und zwar in Be­rei­chen, in de­nen bis­lang statt Da­ten und Prä­zi­si­on Bauch­ge­fühl und In­tui­ti­on do­mi­nier­ten.
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