Eine Strategie für die Stra­te­gie­ar­beit

TYPOLOGIE:

HBM Oktober 2012

Aus stra­te­gi­scher Sicht hält die Öl­in­dus­trie kaum Über­ra­schun­gen be­reit. Na­tür­lich gibt es Ver­än­de­run­gen, manch­mal so­gar dra­ma­ti­sche, aber sie sind recht vor­her­seh­bar. Die glo­ba­le An­ge­bot­s­ent­wick­lung hängt zum einen von den geo­po­li­ti­schen Kräf­ten und zum an­de­ren von der Er­schlie­ßung neu­er Quel­len ab. Das wis­sen die Pla­ner. Und sie wis­sen auch, dass die Nach­fra­ge ab­hän­gig von Ein­kom­mens­si­tua­ti­on, BIP, Wet­ter und ähn­li­chen Fak­to­ren steigt und fällt. Weil all die­se Fak­to­ren sich der Kon­trol­le der Un­ter­neh­men ent­zie­hen und der Ein­stieg in den Öl­markt ex­trem schwie­rig ist, kann kaum nie­mand die Spiel­re­geln grund­le­gend ver­än­dern. Also ver­su­chen die Ak­teu­re nur, in­ner­halb die­ses recht sta­bi­len Rah­mens mit ih­ren in­di­vi­du­el­len Kom­pe­ten­zen und Res­sour­cen ihre Wett­be­wer­bs­po­si­ti­on zu ver­tei­di­gen und aus­zu­bau­en.
Die In­ter­net­soft­wa­re­bran­che wäre für einen Stra­te­gen aus der Öl­in­dus­trie ein Alb­traum. Schein­bar aus dem Nichts kom­men stän­dig neue In­no­va­tio­nen und Wett­be­wer­ber auf den Markt, und Un­ter­neh­men ge­win­nen - oder ver­lie­ren - der­ma­ßen schnell Vo­lu­men und Markt­an­tei­le, dass ei­nem schwind­lig wird. Schwer­ge­wich­te wie Mi­cro­soft, Goo­gle oder Fa­ce­book kön­nen mit ei­ner neu­en Platt­form oder ei­nem neu­en Stan­dard prak­tisch über Nacht die Spiel­re­geln grund­le­gend ver­än­dern. In so ei­nem Um­feld er­ar­bei­ten sich Un­ter­neh­men nur einen Wett­be­wer­bs­vor­teil, in­dem sie Si­gna­le schnel­ler er­ken­nen und dar­auf schnel­ler rea­gie­ren als die Kon­kur­renz. Sie müs­sen sich so­fort an Ver­än­de­run­gen an­pas­sen oder ihre tech­no­lo­gi­sche Füh­rungs­po­si­ti­on nut­zen, um die Ent­wick­lung von Nach­fra­ge und Wett­be­werb zu be­ein­flus­sen.
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