Aufräumen in der Kon­zern­zen­tra­le

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HBM September 2012

Wenn Me­di­en über Um­struk­tu­rie­run­gen in den Zen­tra­len deut­scher Kon­zer­ne be­rich­ten, dann geht es fast im­mer nur um Stel­lenab­bau und schlan­ke­re Struk­tu­ren: „Te­le­kom streicht bis zu 1300 Jobs in der Zen­tra­le“, „Me­tro greift zum Rot­stift“ oder „Jede zwei­te Stel­le in der Eon-Zen­tra­le ge­fähr­det“ - das sind selbst in Zei­ten boo­men­der Kon­junk­tur ty­pi­sche Schlag­zei­len. Doch sie spie­geln of­fen­bar nur einen ver­zerr­ten Aus­schnitt der Wirk­lich­keit wi­der, wie eine in­ter­na­tio­na­le Un­ter­su­chung von For­schern der Uni­ver­si­tät St. Gal­len und der Har­vard Busi­ness School be­legt. Denn tat­säch­lich hat fast die Hälf­te al­ler großen Un­ter­neh­men in Eu­ro­pa und Nord­ame­ri­ka in den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren die Zahl ih­rer Mit­ar­bei­ter in den Zen­tra­len er­höht und de­ren Ein­fluss aus­ge­wei­tet.
„Eine Kon­zern­zen­tra­le ein­fach nur zu schrump­fen ist kei­ne Ga­ran­tie für eine ver­bes­ser­te Per­for­man­ce“, hat­te Da­vid J. Col­lis, Stra­te­gie­pro­fes­sor aus Har­vard, schon in ei­nem Ar­ti­kel aus dem Jahr 2007 ge­warnt. „Tat­säch­lich zei­gen Un­ter­neh­men mit ei­ner grö­ße­ren Zen­tra­le in der Re­gel bes­se­re Er­geb­nis­se als jene mit ei­ner sehr schlan­ken Zen­tra­le.“ Nun hat Col­lis zu­sam­men mit sei­nen St. Gal­ler Kol­le­gen Sven Ku­nisch und Gün­ter Mül­ler-Ste­wens un­ter­sucht, ob Kon­zern­zen­tra­len im Lauf der Zeit eine ge­wis­se Träg­heit ent­wi­ckeln oder ob das Ma­na­ge­ment sie re­gel­mä­ßig um­struk­tu­riert.
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