Pro­gno­se­märk­te im Test

MARKTFORSCHUNG:

HBM Mai 2012

Jedes Un­ter­neh­men ist auf mög­lichst ver­läss­li­che Pro­gno­sen zum Ge­schäfts­ver­lauf an­ge­wie­sen. Nur so kön­nen Ma­na­ger den Ein­kauf steu­ern, Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten pla­nen und Mar­ke­tingak­tio­nen star­ten. Doch fast im­mer ist es schwie­rig, bei­spiels­wei­se die Nach­fra­ge nach Pro­duk­ten zu­ver­läs­sig vor­her­zu­sa­gen. Ein­fach nur die Zah­len aus der Ver­gan­gen­heit fort­zu­schrei­ben, wie in vie­len Fir­men üb­lich, funk­tio­niert nicht in ei­ner Welt, die sich im­mer schnel­ler ver­än­dert - durch Wirt­schafts­kri­sen, po­li­ti­sche Um­brü­che oder re­vo­lu­tio­näre In­no­va­tio­nen.
Da­her ex­pe­ri­men­tiert eine Rei­he von Fir­men mit Pro­gno­se­märk­ten. Auf ih­nen han­deln die Teil­neh­mer mit ei­ner Art Wert­pa­pier, das für künf­ti­ge Er­eig­nis­se steht - etwa dass der Öl­preis in den kom­men­den Mo­na­ten um 5, 10 oder 15 Pro­zent steigt. Wer die mitt­le­re Pro­gno­se für rea­lis­tisch hält, kauft die ent­spre­chen­de Ak­tie, de­ren Kurs dar­auf­hin steigt; an­de­re Pa­pie­re stößt er ab, de­ren Kurs sinkt. Der Vor­teil: Die Teil­neh­mer - Mit­ar­bei­ter, Zu­lie­fe­rer, Kun­den - brin­gen so un­ge­fil­tert ihre Er­war­tun­gen ein; sie ge­ben sel­te­ner als in klas­si­schen Um­fra­gen so­zi­al er­wünsch­te Ant­wor­ten. Auch im­pli­zi­tes Wis­sen wird ge­nutzt, das sich sonst nur schwer er­schlie­ßen lässt. Zu­dem ge­hen neue In­for­ma­tio­nen und Er­war­tun­gen kon­ti­nu­ier­lich ein.
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