Jeder kann von Steve Jobs lernen

HBM Mai 2012

Vor ei­ni­gen Wo­chen be­schloss Wal­ter Isaa­c­son, Au­tor der Best­sel­ler­bio­gra­fie über Ste­ve Jobs, einen neu­en Text über den Ap­p­le-Grün­der zu schrei­ben. Er bot sein Stück ex­klu­siv der „Har­vard Busi­ness Re­view“ (HBR) an. So wur­de Isaa­c­sons Werk Ti­tel­ge­schich­te der HBR und auch von de­ren deut­scher Aus­ga­be, des Har­vard Busi­ness Ma­na­gers.
Jobs' Tod im ver­gan­ge­nen Ok­to­ber hat­te zu ei­ner Flut von Ko­lum­nen und Kom­men­ta­ren in ge­druck­ten wie di­gi­ta­len Me­di­en ge­führt. Vie­le Men­schen ver­such­ten sich an der Deu­tung von Le­ben und Ar­beit des CEOs der Kult­fir­ma. Nach An­sicht des Bio­gra­fen Isaa­c­son, der Jobs für sein Buch lan­ge be­glei­tet und zahl­rei­che Stun­den in­ter­viewt hat, war ne­ben we­ni­gen tref­fen­den Ana­ly­sen auch viel Un­sinn da­bei.
In sei­nem auf­schluss­rei­chen und fes­seln­den Bei­trag in die­ser Aus­ga­be stellt Isaa­c­son klar, wel­ches für ihn die wah­ren Ma­na­ge­ment­leh­ren aus dem Wir­ken von Ste­ve Jobs sind. Die wich­tigs­te Er­kennt­nis: Sie müs­sen kein Fre­ak sein wie Jobs und auch kein Ge­nie. So be­ein­dru­ckend die Er­fol­ge des Ap­p­le-Grün­ders sind, sie ha­ben nichts mit Zau­be­rei zu tun. Er­fah­ren Sie an­hand von 14 Lek­tio­nen, was je­der Ma­na­ger und jede Ma­na­ge­rin von Jobs ler­nen kann (zum Bei­trag).
Ein wei­te­res Stück aus der vor­lie­gen­den Aus­ga­be möch­te ich Ih­nen ganz be­son­ders zur Lek­tü­re emp­feh­len. Es ist eine um­fas­sen­de Ana­ly­se der US-Wett­be­wer­bs­fä­hig­keit von den Har­vard-Busi­ness-School-Pro­fes­so­ren Mi­cha­el Por­ter und Jan Riv­kin. Ihr Text ist auf der Ba­sis von Ge­sprä­chen mit zahl­rei­chen an­de­ren Wis­sen­schaft­lern und füh­ren­den Wirt­schafts­ex­per­ten aus al­ler Welt ent­stan­den. Au­ßer­dem be­frag­ten Por­ter und Riv­kin fast 10 000 Alum­ni der Har­vard Busi­ness School (HBS). Sie dis­ku­tier­ten über Pro­duk­ti­vi­tät, das Schaf­fen neu­er Ar­beitsplät­ze, die Ent­wick­lung der Löh­ne, den Han­del und über In­ves­ti­tio­nen. Die Ana­ly­se zeigt, dass die Pro­ble­me der USA lan­ge vor der Re­zes­si­on der ver­gan­ge­nen Jah­re be­gon­nen ha­ben.
Noch grö­ße­re Be­sorg­nis er­regt der Blick in die Zu­kunft: 71 Pro­zent der be­frag­ten HBS-Alum­ni sa­gen eine wei­te­re Ver­schlech­te­rung der US-Wett­be­wer­bs­fä­hig­keit vor­aus. Por­ter und Riv­kin wer­den für ame­ri­ka­ni­sche Ver­hält­nis­se sehr deut­lich: „Das Han­deln der ame­ri­ka­ni­schen Füh­rungs­kräf­te aus Po­li­tik und Wirt­schaft hat den vie­len Stär­ken des Lan­des be­reits zu oft ge­scha­det.“ Der Bei­trag der bei­den Pro­fes­so­ren mit dem Ti­tel „Die wirt­schaft­li­che Zu­kunft der USA“ be­ginnt hier.
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