Die Wohlfühl-Falle

ENTSCHEIDUNGEN:

HBM April 2012

Hand aufs Herz: Was macht Ih­nen gute Lau­ne? Eine Ta­fel Scho­ko­la­de? Voll­gas auf der Au­to­bahn? Eine freund­li­che Un­ter­hal­tung am Früh­stücks­tisch? Ein über­ra­schend war­mer Früh­lings­mor­gen? Zeit mit Ih­ren Kin­dern?
Wer sich den Ein­fluss von Emo­tio­nen auf das Ent­schei­dungs­ver­hal­ten an­schaut, tut gut dar­an, sich mit die­sen Ein­stiegs­fra­gen aus­führ­li­cher zu be­schäf­ti­gen. Denn un­se­re Stu­di­en am In­sti­tut für In­for­ma­ti­on, Or­ga­ni­sa­ti­on und Ma­na­ge­ment (IOM) der Lud­wig-Ma­xi­mi­lians-Uni­ver­si­tät Mün­chen be­le­gen, dass auch Ent­schei­dun­gen in der sich häu­fig ra­tio­nal ge­ben­den Un­ter­neh­mens­welt nach­weis­lich von Ge­fühl­sla­gen be­ein­flusst wer­den - und das weit mehr, als vie­len von uns lieb sein wird.

FRÖH­LICH­KEIT MACHT RI­SI­KO­BE­REI­TER
Wie do­mi­nant Emo­tio­nen wie Scham, Zorn, Angst oder Freu­de im All­tag sind, ver­deut­licht etwa ein Ex­pe­ri­ment, bei dem wir ei­ner Grup­pe von 300 Men­schen kur­ze Film­aus­schnit­te zeig­ten, die die Teil­neh­mer ent­we­der in ne­ga­ti­ve oder in po­si­ti­ve Stim­mung ver­setz­ten. An­schlie­ßend wur­den die Teil­neh­mer ge­be­ten, sich zwi­schen zwei Ge­winn­spie­len zu ent­schei­den. Die Lot­te­ri­en wa­ren so ge­stal­tet, dass im­mer eine si­che­re und eine ris­kan­te Al­ter­na­ti­ve an­ge­bo­ten wur­de. Von der Häu­fig­keit, mit der die Pro­ban­den die ris­kan­te Al­ter­na­ti­ve wähl­ten, konn­ten wir Rück­schlüs­se auf ihre Ri­si­ko­prä­fe­renz zie­hen. Die Wahl zwi­schen den Lot­te­ri­en war dar­über hin­aus an­reiz­kom­pa­ti­bel: Je bes­ser die Men­schen über ihre Ent­schei­dun­gen nach­ge­dacht hat­ten, de­sto hö­her war der fi­nan­zi­el­le Ge­winn am Ende des Ex­pe­ri­ments.
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