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HBM April 2012

Lang ist es her, dass Ver­brau­cher Han­dels­mar­ken-Ar­ti­kel aus Scham ganz un­ten in ih­ren Ein­kaufs­wa­gen ver­bar­gen. No-Name-Pro­duk­te kön­nen längst mehr, als nur bil­lig zu sein: Spä­tes­tens seit­dem Voll­sor­ti­men­ter auch im ge­ho­be­nen Preis­seg­ment Ei­gen­mar­ken an­bie­ten, ha­ben sich die so­ge­nann­ten Pri­va­te La­bels auch jen­seits der Kas­sen der Dis­coun­ter-Ket­ten zu ei­ner ernst zu neh­men­den Grö­ße ge­mau­sert. Lag der Markt­an­teil von Han­dels­mar­ken im deut­schen Le­bens­mit­te­lein­zel­han­del kurz nach der Jahr­tau­send­wen­de noch bei 28 Pro­zent, er­reicht er in­zwi­schen rund 40 Pro­zent.
Die Rewe Grup­pe, im­mer­hin zweit­größ­ter Le­bens­mit­tel­händ­ler Deutsch­lands und hier­zu­lan­de ei­ner der ers­ten Ein­zel­händ­ler, die sys­te­ma­tisch auf ein mehr­stu­fi­ges Han­dels­mar­ken­pro­gramm setz­ten, gibt an, in­zwi­schen etwa 20 Pro­zent des Um­sat­zes mit den Ei­gen­schöp­fun­gen zu ma­chen.
Kein Wun­der, dass die Mehr­heit der Ver­brau­cher an­ge­sichts weit­rei­chen­der Pro­dukt­ver­bes­se­run­gen und der Ein­füh­rung hoch­wer­ti­ger Pre­mi­um­han­dels­mar­ken wie „Rewe Fei­ne Welt“, „Real Se­lec­ti­on“ oder „Ede­ka Se­lec­ti­on“ die­se in­zwi­schen als voll­wer­ti­ge Al­ter­na­ti­ven zu den ent­spre­chen­den Mar­ken­ar­ti­keln wahr­nimmt. So sind laut ei­ner Stu­die des Markt­for­schungs­un­ter­neh­mens AC Niel­sen im­mer­hin 86 Pro­zent der Deut­schen da­von über­zeugt, dass Han­dels­mar­ken den Her­stel­ler­mar­ken in Sa­chen Qua­li­tät in nichts nach­ste­hen.
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