Ein echter Neuanfang

KARRIERE:

HBM September 2011

Kathy Gi­us­ti hat­te nie­mals den Wunsch ge­habt, Un­ter­neh­me­rin zu wer­den - schon gar nicht als Chefin ei­ner ge­mein­nüt­zi­gen Or­ga­ni­sa­ti­on. Sie lieb­te ihre Ar­beit in ei­nem großen Un­ter­neh­men und hät­te sich selbst nie als ri­si­ko­freu­dig be­zeich­net. An­fang 1996 be­fand sie sich beim Phar­ma­kon­zern G. D. Sear­le auf dem Weg nach ganz oben und setz­te al­les dar­an, als ers­te Frau Mit­glied im Exe­cu­ti­ve Com­mit­tee, dem obers­ten Füh­rungs­gre­mi­um des Un­ter­neh­mens, zu wer­den. Doch mit 37 Jah­ren er­hielt sie eine Nach­richt, die ihr Le­ben ver­än­dern soll­te: Sie litt am Mul­ti­plen Mye­lom, ei­nem le­bens­ge­fähr­li­chen Kno­chen­mark­kre­bs.
Die­se Dia­gno­se ver­an­lass­te sie, die Mul­ti­ple Mye­lo­ma Re­se­arch Foun­da­ti­on und das Mul­ti­ple Mye­lo­ma Re­se­arch Con­sor­ti­um, mit Sitz in Nor­walk, Connec­ti­cut, zu grün­den. Bei­de Or­ga­ni­sa­tio­nen ha­ben sich große Ver­diens­te dar­in er­wor­ben, die Ent­wick­lung von Be­hand­lungs­me­tho­den für die­se Krank­heit zu be­schleu­ni­gen. Sie sind heu­te Bei­spie­le für straff ge­führ­te ge­mein­nüt­zi­ge In­itia­ti­ven im Be­reich der me­di­zi­ni­schen For­schung.
Ka­thy Gi­us­ti muss­te sich auf eine neue Welt ein­stel­len, ihre Stra­te­gie im­mer wie­der an­pas­sen und In­sti­tu­tio­nen über­zeu­gen, sich zu ver­än­dern. Ihre Ge­schich­te lie­fert je­dem wert­vol­le Er­kennt­nis­se, der plant, vom pri­va­ten in den öf­fent­li­chen Sek­tor zu wech­seln, oder nicht län­ger An­ge­stell­ter blei­ben, son­dern selbst­stän­di­ger Un­ter­neh­mer wer­den will.

Das alte Le­ben
Bis 1996 ging es mit Gi­us­tis Kar­rie­re steil nach oben. Nach­dem sie den Pre­me­di­cal Cour­se, ein auf das Me­di­zin­stu­di­um vor­be­rei­ten­des Grund­stu­di­um, an der Uni­ver­si­ty of Ver­mont ab­sol­viert hat­te, ent­schied sie sich ge­gen den Arzt­be­ruf und statt­des­sen für eine Kar­rie­re in der Phar­ma­in­dus­trie. Sie wur­de Phar­ma­re­fe­ren­tin bei Merck & Co., wo die Vor­ge­setz­ten ihr Po­ten­zi­al sehr rasch er­kann­ten. Sie ver­ließ das Un­ter­neh­men, um die Har­vard Busi­ness School (HBS) zu be­su­chen, und ar­bei­te­te an­schlie­ßend für den Kon­sum­gü­ter­her­stel­ler Gil­let­te in Bo­ston. Nach­dem sie Paul Gi­us­ti, einen Kom­mi­li­to­nen von der HBS, ge­hei­ra­tet hat­te, zog sie nach Chi­ca­go und nahm bei Sear­le eine Stel­le im Mar­ke­ting an.
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