Chinesen im Kaufrausch

ASIEN:

HBM August 2011

Den­ken Ma­na­ger an Chi­na, stel­len sie sich häu­fig ein Con­tai­ner­schiff vor, das bis oben hin mit Spiel­wa­ren, Klei­dung, iPho­nes und an­de­ren Wa­ren be­la­den ist. All die­se Pro­duk­te sind für die Kon­su­men­ten auf der gan­zen Welt be­stimmt, de­ren Nach­fra­ge Chinas Wirt­schaft im­mer wei­ter an­heizt.
Doch die­ses Bild ist völ­lig falsch.
Die chi­ne­si­sche Re­gie­rung kur­belt längst die pri­va­te Nach­fra­ge im Land an - ein Pro­gramm, für das Pe­king viel ge­wor­ben hat. Den­noch ha­ben nur we­ni­ge Men­schen im Wes­ten ver­stan­den, wie groß die Fort­schrit­te tat­säch­lich sind. Auch wenn noch im­mer Mil­lio­nen von Klein­bau­ern am Exis­tenz­mi­ni­mum le­ben müs­sen, so sind doch Mil­lio­nen von Chi­ne­sen in die Städ­te ge­zo­gen und kön­nen sich mitt­ler­wei­le er­kenn­bar einen Le­bens­stil der Mit­tel­klas­se leis­ten. Be­trach­ten Sie nur ei­ni­ge Fak­ten, die be­le­gen, wie un­er­war­tet schnell sich Chi­na in eine aus­ge­wo­ge­ne­re, von pri­va­ter (Bin­nen-) Nach­fra­ge ge­trie­be­ne Volks­wirt­schaft wan­delt:
Kon­sum­trends In ver­schie­de­nen Pro­dukt­ka­te­go­ri­en wie etwa Schu­he, Un­ter­hal­tungs­elek­tro­nik und Schmuck zählt das Land der Mit­te heu­te zu den größ­ten Märk­ten welt­weit (sie­he Sei­te 8 links).
Wa­ren­strö­me Die Men­ge der ins­ge­samt zwi­schen Asi­en und Nord­ame­ri­ka so­wie Asi­en und Eu­ro­pa trans­por­tier­ten Con­tai­ner ist heu­te klei­ner als die in­ner­halb Asi­ens; die meis­ten von ih­nen ent­hal­ten Wa­ren für Chi­na (sie­he Gra­fik Sei­te 9).
Bin­nen­markt Die Mehr­zahl der in Chi­na pro­du­zier­ten Kli­ma­an­la­gen, Mo­tor­rä­der, Lkw wie auch der größ­te Teil des Stahls blei­ben im Land.
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