Manager zeigen Verantwortung

HBM Mai 2011

Die Welt dreht sich im­mer schnel­ler. Erst Fi­nanz­kri­se und Schul­den­kri­se der EU-Staa­ten, dann Um­wäl­zun­gen in ara­bi­schen Län­dern und Re­ak­tor­un­glück in Ja­pan. All die­se Um­brü­che und Ka­ta­stro­phen ha­ben glo­ba­le Aus­wir­kun­gen. Die Kämp­fe in Nord­afri­ka und der Ato­m­un­fall in Fu­kus­hi­ma ha­ben das po­li­ti­sche Deutsch­land er­be­ben las­sen. Ein Grü­ner wird Mi­nis­ter­prä­si­dent des CDU-Stamm­lan­des Ba­den-Würt­tem­berg, die FDP be­für­wor­tet einen ra­schen Aus­stieg aus der Atom­kraft. Wer hät­te das ge­dacht.
Die wirt­schaft­li­chen Kri­sen und die lang­wie­ri­gen De­bat­ten über ver­ant­wor­tungs­lo­se und gie­ri­ge Ma­na­ger wir­ken lang­sa­mer, aber viel­leicht auch nach­hal­ti­ger. Bei im­mer mehr Füh­rungs­kräf­ten auf der gan­zen Welt hat ein Um­den­ken ein­ge­setzt. Manch­mal bleibt es vage Sinn­su­che, häu­fig wer­den klei­ne Din­ge ver­än­dert, weit­ver­brei­tet aber ist das Ge­fühl, „dass es so nicht mehr wei­ter­ge­hen kann“. Be­reits in un­se­rer Aus­ga­be vom Fe­bru­ar 2011 hat Har­vard-Busi­ness-School-Pro­fes­sor Mi­cha­el Por­ter, so­zia­lis­ti­scher Ge­dan­ken völ­lig un­ver­däch­tig, sein Kon­zept der ge­teil­ten Wer­te, des Sha­red Va­lue, vor­ge­stellt. In sei­nem Essay for­der­te Por­ter nichts we­ni­ger als eine „Neu­er­fin­dung des Ka­pi­ta­lis­mus“.
In die­ser Aus­ga­be le­gen wir nun mit ei­nem Schwer­punkt „Füh­ren mit Weit­blick“ nach (ab Sei­te 17). Den An­fang macht Do­mi­nic Bar­ton, seit Juli 2009 Welt­chef der Un­ter­neh­mens­be­ra­tung McKin­sey. Bar­ton sieht durch die Re­zes­si­on die Fun­da­men­te un­se­res Wirt­schafts­sys­tems in­fra­ge ge­stellt. Er for­dert den Ab­schied vom kurz­fris­ti­gen Den­ken, die stär­ke­re Be­rück­sich­ti­gung der In­ter­es­sen al­ler Sta­ke­hol­der und eine neue Un­ter­neh­mens­füh­rung, in der sich die Top­ma­na­ger im po­si­ti­ven Sin­ne wie Ei­gen­tü­mer des Un­ter­neh­mens ver­hal­ten (ab Sei­te 18). Im An­schluss fin­den Sie ein In­ter­view mit John Mackey. Der US-Ame­ri­ka­ner ist Grün­der und CEO von Who­le Foods, der mit mehr als 300 Fi­lia­len und 58 000 Mit­ar­bei­tern größ­ten Bio-Su­per­markt­ket­te der Welt. Zwei Kost­pro­ben aus sei­nem Füh­rungs­re­per­toire: Das Top­ma­na­ge­ment ent­schei­det stets im Kon­sens; der höchst­be­zahl­te An­ge­stell­te darf nur 19-mal so viel ver­die­nen wie ein durch­schnitt­li­cher Who­le-Foods-Mit­ar­bei­ter (ab Sei­te 30). Har­vard-Busi­ness-School-Pro­fes­sor Bo­ris Groys­berg und sei­ne Ko­au­to­ren von der Per­so­nal­be­ra­tung Hei­d­rick & Strug­gles schließ­lich zei­gen in ih­rem Bei­trag, wel­che Qua­li­fi­ka­tio­nen und so­zia­len Kom­pe­ten­zen die Top­ma­na­ger der Zu­kunft brau­chen. „Wer wird Vor­stand?“ be­ginnt auf Sei­te 38.
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