Frauen auf der gläsernen Klippe

LEADERSHIP:

HBM März 2011

Die be­rühm­te glä­ser­ne De­cke kennt in­zwi­schen je­der. Sie hält als ima­gi­näre Bar­rie­re Frau­en von den Vor­stands­pos­ten fern. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren fan­den For­scher her­aus, dass Ma­na­ge­rin­nen eine grö­ße­re Chan­ce ha­ben, die Glas­de­cke zu durch­bre­chen, wenn sich ihr Un­ter­neh­men in der Kri­se be­fin­det. Sie lan­de­ten dann al­ler­dings häu­fig auf der „glä­ser­nen Klip­pe“, ein Be­griff, mit dem die For­scher Mi­chel­le Ryan und Alex Has­lam von der Uni­ver­si­ty of Exe­ter die grö­ße­re Ge­fahr des Schei­terns auf ei­ner pre­kä­ren Po­si­ti­on ver­an­schau­li­chen wol­len. Of­fen blieb die Fra­ge, wa­rum das so war.
Auf der Su­che nach mög­li­chen Ant­wor­ten ha­ben wir zwei Ex­pe­ri­men­te durch­ge­führt. In dem ers­ten ba­ten wir 119 Col­le­ge­stu­den­ten, zwei Zei­tungs­ar­ti­kel über ein Na­tur­ko­st­un­ter­neh­men zu le­sen. Im ers­ten Bei­trag ging es um den be­vor­ste­hen­den Ru­he­stand des CEOs. Wir schrie­ben zwei Ver­sio­nen der Ge­schich­te - in der einen wur­de das Un­ter­neh­men tra­di­tio­nell von Män­nern an­ge­führt, in der an­de­ren von Frau­en. Von dem zwei­ten Ar­ti­kel, in dem es um die fi­nan­zi­el­le Lage des Un­ter­neh­mens ging, er­stell­ten wir eben­falls zwei Ver­sio­nen. In der einen Fas­sung la­sen die Stu­den­ten eine Ge­schich­te über ein wach­sen­des Un­ter­neh­men, in der an­de­ren wur­den sie über La­den­schlie­ßun­gen und Ent­las­sun­gen in­for­miert. Wir ba­ten die Stu­den­ten dann, sich zwi­schen zwei gleich qua­li­fi­zier­ten Kan­di­da­ten für den CEO-Pos­ten zu ent­schei­den: ei­nem Mann und ei­ner Frau.
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