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HBM März 2011

Coa­ching ist noch im­mer ein ex­klu­si­ves Ge­schäft, von dem Mit­tel­ma­na­ger eher sel­ten pro­fi­tie­ren. Zwar hat sich das Image in­ner­halb der ver­gan­ge­nen zehn Jah­re stark ver­bes­sert - und in vie­len Un­ter­neh­men emp­fin­den Ma­na­ger Coa­ching in­zwi­schen eher als Aus­zeich­nung denn als Be­stra­fung. Doch sys­te­ma­tisch set­zen nur die größ­ten Un­ter­neh­men das in­di­vi­du­el­le Ent­wick­lungs­in­stru­ment ein. So gilt der Coa­ching-Pro­zess beim Au­to­mo­bil­her­stel­ler Daim­ler, den wir in un­se­rer März-Aus­ga­be 2008 vor­stell­ten, noch im­mer als vor­bild­lich - und als Aus­nah­me­er­schei­nung.
Eine Be­fra­gung von 54 Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen aus Un­ter­neh­men des Dax so­wie des M-, S- und Tec-Dax, die die Be­ra­tungs­fir­ma Exe­cu­ti­ve Part­ners Group im Som­mer 2010 durch­führ­te, zeigt, wie sich die An­sprü­che ent­wi­ckeln, die Per­so­nal­vor­stän­de und Ma­na­ger an das Coa­ching stel­len, wie es um die sys­te­ma­ti­sche Um­set­zung be­stellt ist - und wel­che Vor­be­hal­te es noch ge­gen das Coa­ching gibt.
Die Er­geb­nis­se ba­sie­ren auf ei­nem schrift­li­chen Fra­ge­bo­gen, der an die 92 größ­ten bör­sen­no­tier­ten Un­ter­neh­men Deutsch­lands ge­schickt wur­de.
Die Grup­pe de­rer, die an der Stu­die teil­nah­men, lässt sich in zwei Ka­te­go­ri­en ein­tei­len: Coa­ching-Be­für­wor­ter und -Geg­ner. So gab es bei den Un­ter­neh­men aus dem M-Dax die größ­ten Vor­be­hal­te ge­gen das Coa­ching. Da­bei han­delt es sich vor al­lem um Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men. 26 Pro­zent al­ler Be­frag­ten set­zen kein Coa­ching ein. Den pro­fes­sio­nells­ten Um­gang be­ob­ach­te­ten die Au­to­ren der Stu­die da­ge­gen bei den Dax-Kon­zer­nen. Auch die et­was klei­ne­ren Kon­zer­ne und Un­ter­neh­men in­ter­es­sie­ren sich zu­neh­mend für die­se Form der Ma­na­ge­ment­ent­wick­lung, dar­un­ter vor al­lem die jün­ge­ren, eher tech­no­lo­gie­ori­en­tier­ten Un­ter­neh­men des S-Dax und Tec-Dax.
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