Die Kunden verstehen lernen

MARKTFORSCHUNG:

HBM Februar 2011

Wie im­mer ma­chen Mar­ke­ting­leu­te aus ei­nem Trend eine Rie­sen­sa­che. Die­ses Mal geht es dank So­ci­al Me­dia und der zu­neh­men­den Macht der Ver­brau­cher um das Ende des Mar­ke­tings, wie wir es ken­nen. Die An­nah­me, jetzt brä­che ein Zeit­al­ter an, in dem tra­di­tio­nel­le Mar­ke­tingak­ti­vi­tä­ten und Mar­ken an sich un­wich­tig wür­den, ist je­doch falsch. Das Ge­gen­teil ist der Fall. So­ci­al Me­dia ma­chen es für Un­ter­neh­men wich­ti­ger denn je, Grund­le­gen­des rich­tig zu ma­chen, ein at­trak­ti­ves Mar­ken­ver­spre­chen zu ent­wi­ckeln und ver­läss­lich ein­zu­hal­ten.
Es war für Un­ter­neh­men schon im­mer ris­kant, Kun­den zu ent­täu­schen - zu­min­dest lang­fris­tig. Aber heu­te kann dies durch die star­ke Prä­senz und die Schnel­lig­keit so­zia­ler Me­di­en um­ge­hend schmerz­haf­te Aus­wir­kun­gen ha­ben. Bei­spie­le sind die hef­ti­gen ne­ga­ti­ven Re­ak­tio­nen auf das teu­re, aber ein­fach zu knacken­de Fahr­rad­schloss von Kryp­to­ni­te oder auf Dells leicht ent­zün­den­de Lap­tops - bei­des Fäl­le, in de­nen das In­ter­net die Dis­kus­sio­nen ex­trem an­heiz­te. Um­ge­kehrt pro­fi­tie­ren Un­ter­neh­men, die dau­er­haft hal­ten, was sie ver­spre­chen, enorm von ih­rem gu­ten Ruf, der sich dank So­ci­al Me­dia rasch ver­brei­tet. Die of­fen­sicht­li­che Ge­fahr be­steht dar­in, mit der Ent­wick­lung der neu­en Me­di­en nicht Schritt zu hal­ten. Eine gleich große, we­ni­ger of­fen­sicht­li­che Ge­fahr ist die, sich der­art von ih­nen ein­neh­men zu las­sen, dass der Blick für das We­sent­li­che ver­lo­ren geht.
Wir be­ra­ten schon seit Lan­gem Un­ter­neh­men aus vie­len Bran­chen bei ih­ren Mar­ke­tingstra­te­gi­en. In den ver­gan­ge­nen 15 Jah­ren lag un­ser Schwer­punkt auf den neu­en Me­di­en, und seit Kur­z­em be­schäf­ti­gen wir uns auch ver­stärkt mit dem So­ci­al-Me­dia-Mar­ke­ting. Wir wa­ren di­rekt an er­folg­rei­chen Start-ups im Be­reich der neu­en Me­di­en be­tei­ligt. Dar­un­ter war auch ein Un­ter­neh­men, das sich auf Kun­den­be­ra­tungs­pa­nels und Brand Com­mu­ni­ties (Mar­ken­ge­mein­schaf­ten oder Mar­ken­ge­mein­den) im In­ter­net spe­zia­li­siert hat. Un­ser Fa­zit? Un­ter­neh­men, die in die­sem Be­reich er­folg­reich sind, nut­zen die zahlrei­chen Mög­lich­kei­ten, die So­ci­al Me­dia bie­ten, und be­hal­ten gleich­zei­tig ihr Mar­ken­ver­spre­chen im Auge. Au­ßer­dem nei­gen sie eher dazu, ihr Mar­ke­ting­kon­zept vor­sich­tig an­zu­pas­sen, statt es ra­di­kal um­zu­krem­peln.
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